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Consulting Franchise – Selbstständig als Franchisenehmer in der DACH-Region

 In Berlin, Consulting & Coaching, Deutschland, Europa, Franchising, Geschäftsmodell Consulting

Beitrag von: Matthias Buchholz

Unternehmen: Conplore

CONSULTING FRANCHISESYSTEME

Consulting Franchise Definition

“Unter einem Franchisesystem (Konzessionsverkauf) versteht man gemeinhin eine klar über einen Franchisevertrag geregelte Zusammenarbeit zwischen einem Franchisegeber (meist eine Dachmarke mit bestimmten standardisierten Produkten, Dienstleistungen, Qualitätsanforderungen) und einem selbstständig arbeitenden Frachisenehmer – man könnte auch sagen Franchise-Unternehmer. Für die Nutzung des etablierten Franchisesystems stellt der Franchisegeber dem Franchisenehmer (Franchisee) i.d.R. Eintrittsgebühren und leistungs- / umsatzabhängige Gebühren in Rechnung. Im Gegenzug profitiert der Franchisenehmer von der Markenbekanntheit und dem Franchisesystem (Produkte, Services, Logistik, Immobilienportfolio, etc.) des Franchisegebers. Um ein Consulting Franchise handelt es sich, wenn die Dienstleistung und Produkte des Franchisesystems Consulting Services darstellen.”

Lesen Sie das Conplore-Interview:
The Alternative Board (TAB) >>

Warum werden Consulting Franchisesysteme etabliert?

Der Aufbau eines Consulting Franchisesystems hat für einen Franchisegeber mehrere Vorteile:

  • Outreach, Regionales bis internationales Wachstum, Skaleneffekte
  • Produktentwicklungsaufwand 1x, Nutzung x-mal
  • Arbeit als Verwaltungsunternehmung / bis zu einem gewissen Grad passives Einkommen
  • Kein Anstellungsverhältnis, selbstständiges Unternehmertum des Franchisenehmers (Risiko)
  • Adhoc-Eintrittsgebühren und leistungsbasierte Umsatzanteile (dauerhaft)
  • Größenvorteile (Einkaufsrabatte, Finanzierung, etc.)
  • Besser Nutzung der Produkt- und Markeninvestition
  • Klare Arbeitsteilung erlaubt Fokus auf Produktentwicklung und Back Office-Services
  • Integration / Erschließung des ggf. bestehenden Kundennetzwerkes des F.-nehmers
  • Regionale Ansprechpartner und Dienstleister
  • Standardisierte Franchiseverträge und Qualitätsmanagement

 

Welche Beratungsthemen und Formate gibt es im Consultingbereich?

Besonders stark genutzt werden Franchisesysteme bis dato in der Personalberatungs- und Immobilien-beratungsbranche, in Form von “Unternehmer berät Unternehmer”-Konzepten (Advisory Peer Groups), sowie bei Steuerhilfen und Business Coachings mithilfe besonderer Business Tools (z.B. Unternehmensstrategie-Spiele oder Mediationsinstrumenten).

Prinzipiell sind Consulting Franchisesysteme als Organisationsmodell und Businessmodell branchenübergreifend für viele Consultingthemen z.B. auch in der Rechts- und Steuerberatung eine spannende Option. Als Alternative zum Holding Konzept spielen Franchisesysteme im Rahmen der Wachstumsstrategien auch durch das gängige, meist genutzte Partnerschaftsmodell im Consultingmarkt noch eine vglw. geringe Rolle.


 

Consulting Franchisesysteme in der DACH-Region – Beispiele

Stand Juni 2017, von A-Z, kein Anspruch auf Vollständigkeit

4 A+B Consulting (http://www.4aplusb.de/)

ActionCoach Business Coaching (http://www.actioncoach.de)

addon franchise (http://www.addon-franchise.de/)

Antal International (http://www. antal.com)

BNI Business Network International (http://www.bni.de)

CNA International (http://www.cnaint.com)

Consulting1plus (http://consulting1plus.de/)

contest Unternehmensberatung (http://contest-consult.de/)

costconsult (http://www.costconsult.de)

Crestcom (http://www.crestcom.com)

DATAC (http://www.datac.de)

EO Executive Placement & Interim Management (http://www.eoexecutives.com)

Expense Reduction Analysts (http://www.expensereduction.com)

GEDANKENtanken Akademie (http://www.gedankentanken.com)

INtem® Trainergruppe (http://www.intem.de)

InterGest (http://www.intergest.com)

mediaconcepts (http://www.mediaconcepts.info)

Neumüller Unternehmensgruppe (http://www.neumueller.org)

PAPE Consulting Group (http://www.pape.de)

Personaltest24.de (http://www.personaltest24.de)

Quick Mediator (http://www.quickmediator.org)

Studienkreis (http://www.studienkreis.de)

SYSCOS (http://www.syscos.info)

TAB The Alternative Board (http://www.tabdeutschland.de)

Trust & Competence (http://www.trust-competence.com)

ULTIMO/q2b (http://www.ultimo.org)

VBC VerkaufsberaterInnenColleg (http://www.vbc.at)

VLH – Vereinigte Lohnsteuerhilfe (http://www.vlh.de)

VON POLL REAL ESTATE (http://www.von-poll.com)

Ihr Beratungsfranchise fehlt? Schreiben Sie uns!
Weitere Franchisesysteme aus anderen Branchen finden Sie auch beim Deutschen Franchiseverband (http://www.franchiseverband.com/)


 

Potentielle Vorteile für Consulting-Franchisenehmern

Je nach Beratungsthemengebiet und Ausgestaltung des Franchisevertrags können sich für den Franchisenehmer u.a. folgende Mehrwerte im Vergleich zu einem “Alleingang” ergeben:

  • Markenbekanntheit
  • Zentrales Marketingbudget erreicht mehr Interessenten
  • Standardisierte Produkte & Dienstleistungen
  • Bessere Einkaufskonditionen (z.B. Software)
  • Kundennetzwerk / Cross Selling
  • Zentrale Schulungen
  • Teamwork – Kollegen, Erfahrungsaustausch
  • Vertragsvorlagen
  • Mitarbeiterpool
  • Schnelle, standardisierte Gründung
  • Immobilienmanagement
  • Backoffice-Services wie Buchhaltung
  • Fokussierung auf das Kerngeschäft
  • Finananzierungshilfen
  • Gebietsschutz

 

Potentielle Nachteile für Consulting-Franchisenehmer

Den genannten Vorteile sind potentielle, teils vertragsabhängige Nachteile bei einer Nutzung von Franchisesystemen gegenüberzustellen, um zu prüfen, mit welchem Modell man am besten fährt – der Vergleich kann über ein Scoring-Modell erfolgen, dass die wichtigsten Entscheidungsdeterminanten zusammenfassen sollte.

  • Hohe “Eintrittsgebühren”
  • Gründungsinvestition muss (in Teilen) selbst gestemmt werden
  • Große Umsatzanteile müssen abgetreten werden
  • Volles, unternehmerisches Risiko
  • Mangelnde Flexibilität bei Produktgestaltung
  • Äußerst restriktive Franchiseverträge
  • Unzureichender Gebietsschutz, zu restriktiver Gebietsschutz
  • Starke Abhängigkeit vom Franchisegeber (z.B. verkaufte Produkte werden vorgegeben)
  • Starker Druck von der Muttermarke

 

Fazit – Franchiseverträge kritisch prüfen, Voraussetzungen für Erfolge mit Franchisesystemen im Beratungsmarkt gegeben

Wie immer steht und fällt der Erfolg von Franchiseunternehmen mit der Qualität der angebotenen Beratungsdienstleistungen und Produkte. Ist die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Franchisegebers ungesättigt, ist eine der wichtigsten Rahmenbedingungen, die Sie als potentieller Franchisenehmer zwingend prüfen müssen, erfüllt. Gleichermaßen werden die Anforderungen an die potentiellen Franchisenehmer entsprechend hoch sein. Der Franchisevertrag muss en Detail kritisch geprüft und im Vorfeld durch einen spezialisierten Fachanwalt kritisch geprüft und ggf. nachverhandelt werden. Einstiegs-, Ablauf- und Ausstiegsklauseln müssen klar geregelt sein.

Prinzipiell ist der Ansatz von Consulting Franchisesystemen eine interessante Alternative zum klassischen Partnerschaftsmodell und Holdingstrukturen. Die Pros und Cons sind genau abzuwägen, das eigene Stärken-Schwächen-Profil sollte gut zum Franchisekonzept passen. Wenn Sie Kenner Ihrer Branche sind, haben Sie besonders gute Voraussetzung, ein geeignetes Franchisekonzept auszuwählen. Green Horns werden es als selbstständige Unternehmer mit vollem Risiko trotz “schlüsselfertiger” Franchisesysteme schwer haben. Gefordert ist eben echtes Unternehmertum. Ggf. macht es hier Sinn, zunächst als Arbeitnehmer bei einem erfahrenen Consulting Franchisenehmer einzusteigen und das System von Grund auf zu erlernen – Stichwort Mentoring.

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