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 Themen: Berlin, Deutschland, Europa, Existenzgründung

Beitrag von: Matthias Buchholz

Unternehmen: Conplore

Zusammenfassung

 


Am Anfang eines Businessplans steht regelmäßig ein Inhaltsverzeichnis, der dem Leser fortan als Orientierung beim Studieren des Geschäftskonzepts dient. Ein typischer Businessplan setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Management Summary, Produkt und Dienstleistungsbeschreibung, Vorstellung von Gründern und Team, Marktanalyse, Marketingplan, Unternehmensform und Betriebsorganisation, Finanzplan und Finanzierungskonzept, Sonderthemen / Spezialthemen / USP, Kontakt und Adressdaten, ergänzende Anlagen.

 


Zunächst stellt sich unser fiktives Beispielunternehmen “Green Consulting” durch eine Beschreibung in wenigen Sätzen vor. Das Geschäftskonzept wird benannt und erläutert, in welcher Rechtsform, von welchem Gründer, zu welchen Gründungszeitpunkt und an welchem Gründungsstandort das Unternehmen etabliert wurde. Im Fall von Green Consulting wird hinzu erwähnt, dass das Unternehmen bereits erreicht hat, eine Wortmarke beim Europäischen Harmonisierungsamt einzutragen. Nur kurz wird darauf hingewiesen, wie der aktuelle Entwicklungsstand des Startups ist und es gibt erste Hinweise zu Finanzplanung und Produktlaunch. Hintergründe und Motivation für Geschäftsidee und Gründung werden kurz umrissen. Abschließend wird die primäre Zielsetzung des Gründungsvorhabens genannt.

 


Nach dem ersten Konzeptüberblick werden Einblicke in die Philosophie von Green Consulting gegeben und das Credo bzw. der Claim ausformuliert. Zudem werden die wichtigsten Produkte und Services genannt, die das Unternehmen anbieten möchte und die Alleinstellungsmerkmale (die sogenannte USP = unique selling proposition) erläutert.

 


Produkte und Dienstleistungen der Existenzgründer werden nun etwas detaillierter vorgestellt, sowie die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale vertieft. Zentral für jeden Businessplan ist es, den Kundennutzen glasklar herauszuarbeiten, denn hier liegt üblicherweise das Geschäftspotential des Startups.

 


Um den Kundennutzen (Bedürfnisbefriedigungskapazität) herauszukristallisieren und dem Leser des Businessplans noch klarer zu verdeutlichen, ist es erforderlich, die wichtigsten Zielgruppen des Unternehmens schon im Management Summary kurz vorzustellen, um das Verständnis für das Geschäftskonzept zu erleichtern.

 


Aus Sicht vieler Investoren steht das Projektteam, das Gründungsteam, maßgeblich für den Erfolg oder Mißerfolg der Existenzgründung. Daneben stehen externe Dienstleister, Partner und Berater, die das Gründungsteam in der Geschäftsentwicklung unterstützen. Auszugsweise werden also bereits im Management Summary die wichtigsten Projektteammitglieder und Partner vorgestellt. Dazu zählen zum Beispiel auch die Rechtsberater und Steuerberater oder Agenturen, die mit gewissen Aufgaben betraut werden, wenn die nötige Expertise intern nicht abgebildet ist. Dabei kann darauf verwiesen werden, dass beispielweise die Lebensläufe der Gründer als Anlage des Businessplans zu finden sind.

 


Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Management Summaries ist, die wichtigsten Erkenntnisse aus der Marktanalyse des Businessplans darzustellen. In welchen Branchen will das Startup aktiv werden? Wie sind die Branchentrends? Ist es eine Boombranche? Wie hoch ist der Wettbewerb? Handelt es sich um einen Nischenmarkt? Ist es ein B2B oder B2C-Markt? Wie groß ist das Marktvolumen? Ist der Markt kleinstrukturiert oder wird er von einem Oligopol einzelner großer Player bedient?

 


Anschließend werden wichtige Angaben zu Organisation (Struktur und Ablauf), Rechtsform und ggf. Vertragsverhältnissen mit angeschlossenen Dienstleistern gemacht (outgesourcte Aufgaben). Dabei kann es helfen, nach Aufgaben zu differenzieren, die primär unternehmensintern abgewickelt werden, und jenen, die ausgelagert werden oder von sekundärer Bedeutung sind. Man kann auch differenzieren nach Kerngeschäft einerseits und solchen Aufgaben, die dazu dienen das Kerngeschäft zu gewährleisten oder zu unterstützen.

 


Abschließend wird eine zusammenfassende Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) beigefügt, die in der Regel eine Entwicklung für die ersten 3-5 Betriebsjahre beinhaltet bzw. eine Betrachtung bis 1-2 Perioden nach dem Erreichen der Gewinnschwelle, dem sogenannten Break-Even-Point, an dem die Erlöse die Aufwände überschreiten. Hinzu kann auch die Entwicklung der Mitarbeiteranzahl dem Chart entnommen werden. Green Consulting erhofft sich, im dritten Jahr erste Gewinne zu erzielen.

 


Green Consulting ist als Nachhaltigkeitsexperte mit seinen Beratungsleistungen auf ein Sonderthema spezialisiert. Wenn ein solches Sonderthema mit dem Geschäftskonzept bedient wird, sollte am Ende des Summaries ein kurzer Überblick gegeben werden, was das Spezialgebiet umfasst und welche Trends erkennbar sind oder verfolgt werden.


 

Wichtiger Hinweis zu dieser Businessplan-Vorlage

Bei allen Namen, Unternehmen (ausgenommen Conplore), Produkten, Personen, Marktforschungsdaten, Marken, Rechnungen und Inhalten handelt es sich um fiktive Beispiele, die einzig und allein der besseren Darstellung des Aufbaus und der beispielhaften Erklärung eines Businessplans dienen. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, einen eigenen Businessplan zu schreiben, wird dringend empfohlen, eine umfassende, branchenspezifische Individualisierung und eine auf Ihr Geschäftsmodell maßgeschneiderte Erarbeitung der Inhalte Ihres Businessplans vorzunehmen.
Sämtliche in der Präsentation beinhalteten Unterlagen unterliegen dem Copyright von CONPLORE – Dipl.-Kfm. Matthias Buchholz.

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Es wird keine Haftung für Entscheidungen und Handlungen übernommen, die auf Basis der Informationen in dieser Präsentation getroffen werden.