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 Themen: Berlin, Deutschland, Dienstleistungserstellung, Europa, Existenzgründung, Fertigung, Fertigungsplanung, Preismanagement, Produktentwicklung & Konstruktion, Produktion & Service, Produktmanagement, Servicedesign

Beitrag von: Matthias Buchholz

Unternehmen: Conplore

Produkt und Dienstleistung

 


Erleichtern Sie dem Leser des Businessplans die Orientierung und wiederholen Sie das Inhaltsverzeichnis. Heben Sie z.B. die Überschrift des aktuellen Kapitels hervor.

 


Das Management Summary beinhaltete nur die wichtigsten Informationen. Jetzt gehen Sie in die Details. Unser Beispielunternehmen Green Consulting, welches sich auf Beratungsleistungen im Bereich Nachhaltigkeit & Immobilien spezialisiert hat, illustriert seine Kerndienstleistungen auch durch eine Grafik. Gute Infografiken sind für die Leser eine große Hilfestellung, um die häufig komplexen Geschäftskonzepte schneller zu verstehen.

 


Nach einem Produktüberblick werden die Produkte einzeln anhand ihrer wichtigsten Merkmale vorgestellt. Green Consulting führt also zunächst seine Beratungsleistungen auf. Achten Sie darauf, dass Sie ggf. nicht die sensibelsten, vertraulichsten Informationen herausgeben. Bzw. verlangen Sie im Zweifelsfall eine schriftliche Vertraulichkeitserklärung vom Leser.

 


Auch in den Produktbeschreibungen ist es in der Regel sehr sinnvoll mit Grafiken, Illustrationen und Schaubildern, ggf. auch eingebetteten Produktvideos (bei digitalisierten Businessplänen) zu arbeiten. Verfolgen Sie hinzu ein klares Corporate Branding (Markenmanagement) unter Nutzung von Key Visuals, Logos etc.

 


Außer bei hoch-innovativen Produkten gibt es in der Regel bereits Wettbewerbsprodukte. Diese sollten genannt und analysiert werden, damit der Leser sich über die Marktpotentiale und Marktrisiken bewusst ist. Hinzu hilft Ihnen die Wettbewerbsanalyse ggf., die eigene Alleinstellung oder Innovation besser herauszuarbeiten, Schwachpunkte und Marktlücken zu identifizieren. Oft ist Konkurrenz aber auch ein gutes Zeichen, da sie ein Hinweis auf die Existenz einer gewissen Nachfrage ist.

 


Es ist ratsam, die Stärken und Schwächen der Wettbewerbsprodukte herauszuarbeiten und auch die Chancen und Risiken. Dieses Verfahren, die sogenannte SWOT-Analyse, findet vielerorts Anwendung.

 


Die SWOT-Analyse stellt, meist in Form eines einfachen Koordinatenkreuzes, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Produktes, eines Konzepts, eines Geschäftsmodells, etc. gegenüber. Die Berater von Green Consulting sehen sich als Top-Experten mit internationaler Erfahrung, die gegenüber den Wettbewerbern durch internationale Reichweite und moderne Kommunikationskanäle bestechen. Gefahren sehen sie aber, sollten Großberater in ihre Marktnische einsteigen.

 


Es gilt, glaubwürdig zu transportieren, dass sich das Startup gegenüber dem Wettbewerb behaupten kann und eine Etablierung am Markt möglich ist. Hierbei ist die Fokussierung auf die Alleinstellungsmerkmale sinnvoll und eine Überprüfung, ob diese Merkmale auch tatsächlich für die potentiellen Kunden eine Relevanz besitzen oder im schlechtesten Fall gänzlich unbedeutend für sie sind. Alleinstellung hilft nur, wenn sie mit einem direkten Kundenbedürfnis verknüpft ist, das unbefriedigt ist.

 


Daher lohnt es sich, die Kundinnen und Kunden, ihre Probleme und Bedürfnisse genauestens unter die Lupe zu nehmen, bzw. direkt mit ihnen zu kommunizieren. Green Consulting setzt hier zum Beispiel bei ihrer Zielgruppe A (Immobilienprojektentwicklern) an, die im Bereich Nachhaltigkeit laut eigener (fiktiver) Angabe nur wenig Kenntnisse hat. Für alle relevanten Zielgruppen sollte eine entsprechende Problemanalyse und Bedürfnisbetrachtung erfolgen.

 


Nachdem die Probleme und Bedürfnisse potentieller Kunden dargestellt wurden, gilt es, eine Verknüpfung zu den eigenen Produkten herzustellen. Die Produkte sind idealerweise aus direkten Kundenbedürfnissen abgeleitet und viele Kunden teilen das jeweilige Problem oder Bedürfnis. Das Produkt erfüllt dann einen gewissen Kundennutzen, der hier beschrieben wird. Das Ziel: das perfekte Matching von Problem und Lösung.

 


Wie bereits erwähnt, spielt es nicht nur eine Rolle, dass ein gewisses Problem oder Bedürfnis auf Kundenseite existiert; selbstverständlich ist auch die Zielgruppengröße entscheidend. Jede Zielgruppe muss also vom Volumen her zumindest grob eingegrenzt werden. Dabei können Statistiken, Studien, Hochrechnungen, etc. als Grundlage dienen.

 


Anschließend kann aufgezeigt werden, welche Ziele hinsichtlich der eigenen Produkte angestrebt werden und welches Stadium der Produktentwicklung bereits erreicht ist. Zeigen Sie ggf. auch die erforderlichen Entwicklungsschritte, zum Beispiel im Ampelfarbenformat auf. Wo stehen Sie heute in der Produktentwicklung und welche sind die nächsten Meilensteine?

 


Je nach Produkt oder Dienstleistung gibt es ggf. Prototypen, Entwürfe oder vielleicht sogar schon Testkunden. Wenn es Ihnen möglich ist, sammeln Sie frühzeitig Feedback zu ihren Produkten von Kunden oder Testern ein und lassen Sie die gesammelten Erfahrungen in die Produktentwicklung mit einfließen. Auch für potentielle Investoren und Partner (Leser des Businessplans) sind Kundenfeedback und Testimonials sehr wertvolle Informationslieferanten. Zeigen Sie aber auch auf, welche Entwicklungskosten und Entwicklungsrisiken mit den Produkten verbunden sind. Wenn Risiken bereits erkennbar sind, zeigen Sie auf, welche Lösungen es ggf. gibt, diese Risiken zu senken oder zu vermeiden.

 


Teilen Sie mit dem Leser Informationen zum aktuellen Stand der Technik, der Produkte und zum Entwicklungsstand der Wettbewerber, auch im Vergleich zur eigenen Lösung. Haben Sie bereits alle erforderlichen Genehmigungen und Zulassungen für den Markteintritt, so listen Sie die wichtigsten Genehmigungen und ihren Bearbeitungsstatus ggf. auf.

 


Nicht zu unterschätzen sind zu Beginn einer Geschäftsentwicklung insbesondere auch rechtliche Problemfelder. Die Beantwortung und Lösung rechtlicher Aspekte des Geschäftsmodells sind eine kritische Erfolgsgröße und bei Einholung externer Expertise meist auch ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Die Komplexität steigt hinzu idR. bei internationaler Ausrichtung. Geben Sie auch hier einen Überblick über die wichtigsten “rechtlichen Baustellen”, damit der Leser des Businessplans erkennt: Sie arbeiten daran, oder haben das Rechtsproblem bereits gelöst. Nennen Sie auch namentlich ihre Rechtsberater.

 


Erläutern Sie im Kapitel Produkte und Dienstleistungen auch, wie Sie ggf. entwickelte Innovationen schützen, wie Sie Ihren Innovationsvorsprung gegenüber potentiellen Wettbewerbern zu halten gedenken und wie Sie ihre Produkte zum Beispiel rechtlich durch Patente schützen.


 

Wichtiger Hinweis zu dieser Businessplan-Vorlage

Bei allen Namen, Unternehmen (ausgenommen Conplore), Produkten, Personen, Marktforschungsdaten, Marken, Rechnungen und Inhalten handelt es sich um fiktive Beispiele, die einzig und allein der besseren Darstellung des Aufbaus und der beispielhaften Erklärung eines Businessplans dienen. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, einen eigenen Businessplan zu schreiben, wird dringend empfohlen, eine umfassende, branchenspezifische Individualisierung und eine auf Ihr Geschäftsmodell maßgeschneiderte Erarbeitung der Inhalte Ihres Businessplans vorzunehmen.
Sämtliche in der Präsentation beinhalteten Unterlagen unterliegen dem Copyright von CONPLORE – Dipl.-Kfm. Matthias Buchholz.

Disclaimer
Es wird keine Haftung für Entscheidungen und Handlungen übernommen, die auf Basis der Informationen in dieser Präsentation getroffen werden.