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#COVID – Coronavirus und Ölpreiskrise – Heftige Turbulenzen an den Aktienmärkten und der Börse

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Kommentar zur aktuellen Wirtschaftskrise und dem Covidvirus teilen!

Beitrag von:

Matthias Buchholz

#COVID – Coronavirus und Ölpreiskrise – Heftige Turbulenzen an den Aktienmärkten und der Börse

Ein Kommentar zu den Ursachen, Risiken und Chancen der aktuellen Gesundheits- und Wirtschaftskrise von Matthias Buchholz, Hrsg. Conplore Wirtschaftsmagazin

KOMMENTAR ZUR AKTUELLEN CORONAVIRUS-KRISE
Die Menschheit sieht sich aktuell mit dem neuartigen Coronavirus (#COVID19) und zusätzlich mit einer Preiskrise in der Ölindustrie konfrontiert. Anders als bei den gut untersuchten Grippeviren herrscht bis dato große Verunsicherung bis Angst in weiten Teilen der Welt – trotz einer im Vergleich zu aggressiveren Viren geringen Mortalitätsrate erscheint die sich anbahnende Pandemie als äußerst bedrohlich – für die Risikogruppen, aber auch massiv die wirtschaftlichen Akteure und somit für die gesamte Gesellschaft.

Denn als eine wesentliche Konsequenz der (drohenden) Krankheit und panikartigen Angst sind auch die internationalen Wirtschaftssysteme und -ergebnisse stark von den aktuellen Krisen betroffen. Nach mehreren drastischen Kursverlusten (schwarzer Montag und schwarzer Donnerstag) an den Börsen sind Politik und Finanzwesen nun um Bodenbildung und Beruhigung bemüht.

Während die Ankündigungen von Maßnahmen durch die EZB-Chefin Lagarde die Anleger und Unternehmen eher enttäuschten bis wütend machten, lösen die Maßnahmen der US-amerikanischen FED heute bis jetzt etwas positivere Reaktionen aus. Börsenplätze wie die Wall Street, Frankfurt und London beobachten sich gegenseitig – hoch nervös, teils panisch – wie einst bei Lehmann und anderen Finanzkrisen. Eine erste Erholung fand am Vormittag statt. Auch die Regierungen sind um Stabilisierung bemüht und stellen z.T. Kreditprogramme in Aussicht, um die Wirtschaftsbetriebe aufrecht zu erhalten.

Doch sind hier wirklich nur der Coronavirus und die Ölakteure die „Verursacher“ dieser sprunghaften Rezession und Marktbereinigungen? Wie gut ist die Welt auf eine Pandemie vorbereitet?

Warum resultieren aus dem Coronavirus derart heftige Reaktionen der Wirtschaft?

Wer die Märkte und ihren Wandel in den letzten 15 Jahren beobachtet, samt einiger erster Finanzkrisen und Disruptionen, wird erkennen, dass sich ein Wertewandel von Substanzwerten und historischen Werten hin zu Ertrags-(erwartungs-)werten und Zukunftswerten bei den Marktakteuren wie Unternehmen und Aktionären vollzogen hat.

Man denke an aktuelle Formen der Start-up- und Wachstumsfinanzierung, Crowdfundingplattformen und Crowdinvestments, den grauen Kapitalmarkt, leichter Zugang zum Aktienmarkt via Onlinedepots, zunehmende Kreditfinanzierung, höchste Verschuldungsgrade der Unternehmen, Banken und Staaten etc..

Auch die Eigentumsverhältnisse haben sich durch große Vermögensverwaltungen wie Blackrock und Vanguard, aber auch deren Anlageprodukte wie ETFs maßgeblich verschoben und so die Machtverhältnisse in Wirtschaft und Politik. Wenigen Spielern und Großeigentümern gehören viel (fast alles). Diese erhebliche Machtkonzentration und Oligopolisierung schränkt auch die Handlungsspielräume der Notenbanken ein – sie haben in den Unternehmen mächtige Mitspieler. Ein weiterer Faktor ist die kurzgetaktete neue, digitale Medienwelt – sie beschleunigt, informiert, manipuliert, vermarktet, verängstigt, vergisst, dominiert und verursacht ständig HALO-Effekte.

Dies resultiert aus meiner Sicht darin, dass sich Emotionen und Erwartungen – oder eben auch Ängste – der Akteure im Markt bei Auftreten spezifischer Probleme (wie eben Krankheitswellen oder fehlgeschlagene Ölpolitik) sich sehr stark und ad hoc auf die reale Wirtschaft auswirken und diese in ihrer Stabilität massiv beeinflussen können – losgekoppelt von jeglicher Ratio – ein bisschen Hollywood-Traum(a) für jedermann. Für den Aktienmarkt könnte man überzeichnet sagen, dass hier heute vor allem mit Erwartungen gehandelt wird, nicht mehr mit Unternehmensanteilen. Ein bisschen Casino für jedermann! Treten ernstere Probleme auf, verlassen die ängstlichen Kleinanleger schnell den Mut – hohe Verluste drohen.

 

Heftige Kursrutsche an den Börsen – wie geht es nun weiter?

Weltweit sind – den schwarzen Montag und den schwarzen Donnerstag mit eingerechnet – an vielen Börsenplätzen weltweit die Kurse um ca. 1/4 z.T. sogar um ca. 1/3 des Vormonatswertes abgerutscht. Börsianer sprechen aufgrund des rasanten Abfalls der Kurse von der vllt. schwärzesten Woche für den Börsenmarkt.

„Doch verwundert das den aufgeklärten Unternehmer und Aktionär wirklich? Hat das Bauchgefühl nicht schon früher gesagt: „Wir befinden uns in vielen Bereichen bereits in der Blase – da muss nur ein etwas größerer Piks kommen und die Blasen platzen?“

Nach einem seeeehr langem Wachstum ist die Wahrscheinlichkeit doch nicht unwesentlich, dass es mal einen kräftigen Dämpfer gibt, der viele Überbewertungen und Geschäftsmodelle auf den Boden der Tatsachen und realen Werte herabsetzt. So viel Wachstum auf Pump, so viele anfällige, globale Vernetzungen, viel Schein statt Sein, viele Firmen dauerhaft im roten Bereich… der Coronavirus per se ist nur ein Pikser, der uns die Schwächen unserer modernen Systeme aufzeigt. Kräftig genug, um viele von uns wahrhaft zu erschrecken, jedoch (bis dato) milde genug, dass wir etwas Wichtiges daraus lernen können.

 

Hilfsprogramme der Politik und Finanzinstitutionen – nur Strohfeuer?

Erste Abwehrreaktionen sind in den geplanten, teilweise angekündigten Hilfsprogrammen der Regierungen und Notenbanken wie der EZB und FED großer Industrienationen wie den USA und vom Coronavirus stark betroffener Länder – wie Italien – zu verorten. Aber auch hier wurden nach kurzem Aufflammen erster Hoffnung die Erwartungen zwischenzeitlich schon wieder zurückgenommen, weitere Kursabfälle an den Börsen wurden verbucht. Die geplanten Maßnahmen der FED wurden am Freitag (13.03.2020) erstmals wirklich als positives Signal wahrgenommen – die Hoffnung auf Bodenbildung.

Bleiben kurzfristige-mittelfristige Erfolge im Gesundheitswesen und der Pharmaindustrie hinsichtlich der Bekämpfung des Coronavirus jedoch aus, droht in vielen Ländern – auch Deutschland – eine lange Rezession. Dieser Stresstest für die Gesundheitssysteme wird so zugleich zu einem Stresstest für die Wirtschaftssysteme.

Die Appelle an die Wirtschafts- und Finanzpolitiker und Notenbanken wie die Fed und die EZB werden immer lauter – wie die Forderungen nach weiteren Absenkungen der Leitzinsen. Doch wird das die gravierende Aufgeblasenheit vieler Wirtschaftssegmente wirklich überleben lassen oder sind diese Gegenmaßnahmen nur kurz- bis mittelfristig wirksame Strohfeuer, die eine Marktbereinigung bzw. das Platzen der Blasen letztendlich doch nur verzögern, die Rezession aber nicht aufhalten werden?

Es bleibt zu bemerken, dass die Auswirkungen der Krise im 1. Quartal 2020 sicher noch nicht in Gänze zu bewerten sind, somit sind die Kursverluste nur vage Schätzungen, inwieweit die Wirtschaftsergebnisse sich in 2020/2021 entwickeln werden.

 

Wer verliert in der aktuellen Wirtschaftskrise? Weshalb?

Besonders geeignet für die Analyse derartiger wirtschaftlicher Wirkungszusammenhänge erscheinen mir (ironischerweise) Vergleiche und Lehren aus den Naturwissenschaften insb. der Biologie, bei denen z.B. sich ein Virus schnell und invasiv durch verschiedene Systeme des Organismuses frisst und zu Folgeerkrankungen führt und bei Vorerkrankungen und chronischen Beschwerden deutlich schwerere Krankheitsbilder hervorrufen kann.

Die Menschen und Unternehmen in den Risikogebieten sind unmittelbar von den Gesundheitsgefahren und deren wirtschaftlichen Effekten betroffen. Doch aufgrund der Internationalisierung und den globalen Wertschöpfungsketten und -netzen – der Reiseverkehr und der Tourismus sind einige sehr unmittelbare Beispiele – werden viele weitere Volkswirtschaften mit in den Abwärtsstrudel gezogen und mit negativen Wirtschaftseffekten belastet.

Im Unternehmensbereich leiden hinzu aktuell all jene, die z.B. ihre Produktionsstätten in China und andere Risikoländer ausgelagert haben oder diese Länder als Absatzmarkt bedienen.

Lieferketten und logistische Abläufe werden unterbrochen, Absatzmärkte brechen ein wegen Quarantänegeboten und konservativem Investitions- und Kaufverhalten der Anwohner in den betroffenen Regionen.

Aufgrund der Absage großer Messen, Sport- und Kulturveranstaltungen ist auch hier mit erheblichen Einbußen seitens der Veranstalter und ihrer Zulieferer (wie Messebauer) zu rechnen. Ein Rattenschwanz an gestrichenen Aufträgen…

Auch Honorarkräfte in Kitas, Universitäten und Schulen sehen sich in ihrer Existenz bedroht, sollte eine Zwangsschließung der Einrichtungen durch die Gesundheitsämter angeordnet werden.

Touristische Destinationen, Hoteliers und Gastronomen verbuchen bereits deutliche Verluste durch sinkende Gastzahlen.

Fluggesellschaften streichen die Flüge zusammen und motten ihre Flotten z.T. ein, dies wird zugleich zu einem Problem für Flughafenbetreiber wie Fraport.

Täglich liest man über Maßnahmen in anderen Branchen und Unternehmenstypen – es ergeben sich laufend Kettenreaktionen („virale“ Ansteckungsgefahr der Wirtschaft)…

 

Wer profitiert von der aktuellen, durch das Coronavirus-bedingten Wirtschaftskrise? Weshalb?

Zu den unmittelbaren Profiteuren zählen Hersteller von Atemmasken, Desinfektionsmitteln und Arzneimitteln, Labore, Forschungsinstitute etc. – aber auch Fernwartungs- und Screensharing-Softwareanbieter wie Teamviewer und andere Anbieter von Tools für die digitale Zusammenarbeit ohne direkten persönlichen Kontakt – optimal abgestimmt auf die Arbeit im Homeoffice, falls eine Quarantäne verhängt wird.

Als einfache Daumenformel kann man differenzieren in Güter und Dienstleistungen, die ein „Muss des Alltags“ sind und „Nice-to-have“-Angeboten und Services.

Des Weiteren profitieren die Betreiber von Börsenplätzen durch massive Transaktionsvolumina – ausgelöst durch Panikverkäufe oder mutige Zukäufe.
Auch Onlinedienste – je nach Angebot – können gut performen, wenn sich das Konsum- und Verbrauchsverhalten der Gesellschaft ändert.

Gesundheits- und Pharmaunternehmen profitieren nur teilweise von den Viruserkrankungen – sie sind zwar stark nachgefragt, die größten Leistungshonorare erfolgen aber in anderen Behandlungsarten.

 

Ist die Coronavirus-Krise der Beginn einer langfristigen Rezession?

Eine Rezession droht, wenn der Anteil jener, die von einer Krise profitieren, deutlich geringer ist, als jener die verlieren. Und dies ist im Falle von Corona aktuell gegeben. Die Frage ist: handelt es sich um eine kurzfristige, heftige Rezession oder eine langfristige?

Absehbar ist, dass eine komplette Erholung von den Verlusten in 2020 unwahrscheinlich ist. Dies liegt nicht nur an den bereits verbuchten Verlusten, sondern primär auch daran, dass die nachhaltig erfolgreiche Bekämpfung des Virus medizinisch noch Zeit beanspruchen wird. Wohl bis in das kommende Jahr hinein. Solange wird der Übergang zur Normalität schwer fallen. Gute Anpassungsstrategien können jedoch die Dauer der Rezession verkürzen. Es bleibt abzuwarten, wenn die Glaskugel nicht konsultiert werden möchte.

 

Was können Unternehmen und Institutionen jetzt tun?

Viele Unternehmen und Institutionen gehen intern in einen Krisenarbeitsmodus über. Dieser umfasst z.B. Quarantäne, Verlagerung ins Homeoffice, verschärfte Hygienvorschriften am Arbeitsplatz (Abstandsregeln, Lüften, Desinfektionsmittel), Absage von Messen und Messeteilnahmen, Absage von Geschäftsreisen (auch erzwungen durch Einreiseverbote wie z.B. jenes der USA für Europäer) oder die Reduktion von Angeboten und Leistungen (z.B. Airline streicht Flüge in Risikogebiete). Aufgrund der Internationalisieurung in der Produktion sind viele Lieferketten unterbrochen. Dies führt zu Zwangspausen und der Suche nach alternativen Produktionsmöglichkeiten. Erste schwächelnde Unternehmen sind gut beraten, wenn sie bereits jetzt Härtefallanträge bei den Finanzämtern stellen, um für steuerliche Entlastung zu sorgen.

Gleichermaßen wichtig ist es jedoch, marktbezogene Anpassungsstrategien unter Hochdruck zu bearbeiten, falls massive Umsatzeinbußen drohen, Liefer- und Produktionsengpässe entstehen, Personalmangel droht, Zwangspausen für Mitarbeiter unerlässlich sind, Absatzmärkte und Kunden ausfallen etc.. Überbrückungs- und Anpassungsstrategien stehen hier auf der Tagesordnung. Früh betroffen war hier z.B. der Automobilzulieferer Webasto.

Lesetipp: Corona-Hilfsprogramm für Unternehmen: Finanzielle Hilfen für deutsche Unternehmen

 

 

Was können Menschen in betroffenen Gebieten jetzt tun? Wie kann man das schlimmste für die Risikogruppen vermeiden?

Wertvolle Informationen liefern die öffentlichen und teils auch privaten Medien, Forschungsinstitute wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und ggf. auch ihr Hausarzt am Telefon. Auch die Gesundheitsämter liefern Informationen und allgemeine Verhaltensrichtlinien. Dazu zählen u.a. regelmäßiges Händewaschen, Kontakt zu Menschen aus der Risikogruppe vermeiden, sich nicht ins Gesicht fassen, nicht die Hände schütteln, Händedesinfektion, Menschenmassen meiden, regelmäßig lüften, seltener einkaufen gehen, Mundschutz tragen, nicht in Risikogebiete reisen, wenn über 50 Jahre präventive Pneumokokken-Impfung durchführen lassen, unnötige Arztbesuche vermeiden, im Homeoffice arbeiten, Kinder nicht zu Großeltern in Betreuung geben, etc.

 

Was können Kleinanleger jetzt tun?

Die Kursverluste der vergangenen drei Wochen treffen insbesondere viele Kleinanleger hart und unerwartet. Noch scheint keine Bodenbildung bei den Aktienmärkten als sicher, dennoch kann hier wohl nur die Zeit die erlittenen Verluste heilen. Wer also die Zeit, Geduld und die Möglichkeit hat die Krise auszusitzen, kann darauf hoffen, dass die Wissenschaft das Coronavirus mittelfristig erfolgreich bekämpfen, zumindest aber seine Gefährlichkeit reduzieren kann. Hinzu kommen die Krisenmaßnahmen der Notenbanken und Finanzpolitik. Ist dies erreicht und treten keine weiteren Probleme auf, erscheint eine nachhaltige Erholung der Kurse als ein wahrscheinliches Szenario. Nun alles auf die Profiteure der Krise zu setzen, erscheint gleichermaßen als ein hohes Wagnis, denn was passiert, wenn eine erfolgreiche Bekämpfung dann gelingt?

Langfristig kann auch ein Blick auf Unternehmenswerte lohnen, die streng unter Nachhaltigkeitsprämissen arbeiten und Nachhaltigkeitsstrategien verfolgen.
Diese liegen aktuell im Trend, weil sie eine höhere Stabilität versprechen und die Unternehmen u.U. eine geringere Krisenanfälligkeit besitzen.

Bedeutsamer werden auch Geschäftsmodelle mit sozialer Ausrichtung. Unter dem Stichwort „Social Entrepreneurship“ finden Sie schnell einige interessante Investmentalternativen.
Geraten wird Kleinanlegern i.d.R. eine breite Streuung, um Risiken zu minimieren. Zur Risikostreuung tragen Investments in verschiedenen Anlageklassen, Branchen- und Unternehmenstypen, Ländern, etc. bei. Hinzu sollte man nicht nur auf Aktien und Wertpapiere setzen, wie die aktuelle Krise verdeutlicht. Investieren können Sie z.B. in weitere vgl.w. risikoarme, wertstabile Anlagen wie Immobilien, Edelmetalle, etc.. Eine ausreichende Cash-/Bargeldreserve sollte immer vorhanden sein, um den Alltag zu meistern.

 

Wie können Sie die Wirtschaftskrise und die am Aktienmarkt auftretenden Schwankungen nutzen?

Falls Sie ein freies Budget für Börsengeschäfte und Wertpapierkäufe haben, können Sie – sobald sich die schwarzen Wolken am Himmel deutlich reduzieren – darauf spekulieren, dass die Kurse bestimmter Werte wieder mit „normalen Wachstumsraten“ steigen. Großinvestoren können hier mit Teilen ihres Budgets sicher etwas risikofreudiger sein. Als Kleinanleger sollte man nicht zu früh einsteigen, um hohe Risiken zu vermeiden. Um spontan auftretende höhere Kursverluste zu reduzieren, können Sie nach Kauf der Aktientitel ggf. einen Trial-Stopp-Loss-Order einsetzen. Dieser kann i.d.R. in ihrem Onlinedepot beauftragt werden.

 

Wann kommt der Tipping-Point? Wie schnell erholt sich die Weltwirtschaft?

Die Pharmaindustrie arbeitet aktuell unter Hochdruck an Tests, die die Wirksamkeit von antiviralen Medikamenten prüfen. Dabei wird insbesondere auch geprüft, ob bereits zugelassene Medikamente binnen kurzer Zeit gegen das Virus eingesetzt werden können, um die Krankheitsverläufe abzumildern. Die Entwicklung eines Impfstoffs wird sich – nach aktuellem Stand – noch bis ins kommende Jahr ggf. sogar noch länger hinziehen.

Der emotionale Höhepunkt der Krise wird also mutmaßlich dann erreicht, wenn mehr und mehr Menschen beginnen, ihre Angst vor dem Virus zu verlieren und wieder in einen normalen Alltag übergehen. Die Fortschritte in der medikamentösen Behandlung werden hier den Anstoß für den Umschwung geben. Verliert der Virus seine (Lebens-)Bedrohlichkeit, wird neue Hoffnung geschöpft und das für die Wirtschaft entscheidende Konsumverhalten wird wieder normalisiert. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen pegelt sich wieder auf ein normales Niveau ein.

 

Fazit – Emotio und Ratio in die Balance bringen, Krisen- und Risikomanagement verbessern, Verhalten und Überlebensstrategie

Gesundheit und Wirtschaft sind gleichermaßen zwei sehr emotionale Aspekte. Ihr Zusammenspiel kann zu einem hochemotionalen, teilweise gar irrational anmutendem Verhalten führen. Vorsicht ist definitiv geboten, unnötige Panik sollte aber vermieden werden.

Unternehmen, Gesundheitswesen und Privatmenschen müssen an ihrem Krisen- und Risikomanagement arbeiten. Dieses Mal hat es viele von uns auf dem falschen Fuss erwischt. Nächstes Mal sind wir hoffentlich schon besser vorbereitet / angepasst.

Doch eines stimmt mich zuversichtlich. Der Mensch ist ein Meister darin, geschicktes Verhalten und Anpassungsstrategien zu erarbeiten und Überlebensstrategien zu entwickeln.

Kommt Zeit, kommt Rat!
Bleiben Sie gesund (in Körper und Geist/Kopf!!)!
Forschern, Ärzten, Hilfskräften und Pfleger sei gedankt für ihren Einsatz!

 

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Titelbild: coyot (pixabay.com)

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