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Industrie 4.0: Per Sensortechnik am Puls der Zeit

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Beitrag von: Conplore Redaktion

Wie Interim Managerin Pia Gabel im Interview mit dem Conplore Magazin betont, ist die Sensortechnik einer der großen Trends im Hinblick auf die Zukunft mittelständischer Geschäftsmodelle. Industriemessen bestätigen in der Vergangenheit, dass die Vernetzung von Maschinen und Arbeitskräften durch Sensoren für die Produktionsumgebung der Zukunft eine Hauptrolle spielen wird.

Im vergangenen Jahrzehnt hat der Einsatz von Elektronik und Computertechnik in der Produktion eine industrielle Revolution zur Fertigungsautomatisierung ausgelöst. Unter dem Schlagwort des Zukunftsmarkts Industrie 4.0 arbeiten deutsche Forscher, Industrien und Politiker seit Jahren an Systemen zur Vernetzung der realen und virtuellen Welt, um die industrielle Produktionskette über den Zugriff auf grenzenlose Datenmengen zu revolutionieren. Bis 2020 wird das industriell nutzbare Datenvolumen laut Experten auf etwa 15 Billionen Gigabyte ansteigen, worauf Industrien mit der Entwicklung geeigneter Auslese- und Sensortechnik reagieren.

 

Intelligente Sensordaten zur industriellen Selbstorganisation

Bis 2020 plant die deutsche Industrie für innovative Industrieanwendungen jährliche Investitionssummen von 40 Milliarden Euro ein. In Orientierung an ausgelesenen Daten organisieren sich Fertigungsanlagen dank dieser Anwendungen in der industriellen Zukunftsvision selbstständig, um hochflexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren. Damit die Maschinen zukünftig zur selbstständigen Produktion in Ausrichtung auf ausgelesene Marktdaten in der Lage sind, werden weltweit mehrere Milliarden Sensoren miteinander kommunizieren. Industriemessen stellen seit der jüngeren Vergangenheit regelmäßig innovative Sensorsysteme vor, deren intelligente Daten im Hinblick auf die Produktion neue Wege eröffnen. Neben hoch aggregierten Cloud-Webservices werden die Sensordaten in der industriellen Zukunft beispielsweise Shopfloor-Systeme füttern, damit sich Roboter autonom organisieren.

 

In elektronischen Baugruppen treffen sich industrielle Zukunft & Gegenwart

Wegen der fortschreitenden Digitalisierung steigt bei der Realisierung der Zukunftsvision Industrie 4.0 die Anzahl an elektronischen Baugruppen in förder- und produktionstechnischen Anlagen an. Zur selben Zeit bewegen sich verbaute Sensoren über die Straßen der Miniaturisierung abnehmendem Maß entgegen. Der Einbau elektronischer Baugruppen fordert der elektrotechnischen Industrie der Gegenwart akribische Systeme ab, um die leistungsstarke Sensortechnik wirkungsvoll zu schützen. Im Hinblick auf den Verguss und die Verkapselung entsprechender Bauelemente finden Harze in chemisch verschiedener Zusammensetzung Einsatz. Der Beschaffenheit von Urethan-, Epoxid- und Silikonharz im Sinne ein- und mehrkomponentiger Reaktionsgießharze kommt beim Verguss anspruchsvoller Elektronikbauteile daher stetig wachsende Bedeutung zu. Die Leistungsfähigkeit der gegenwärtig in der Elektrotechnik genutzten Dosieranlagen beeinflusst dadurch die zukünftige Leistungsfähigkeit des Konzepts Industrie 4.0. Weil sich industrielle Zukunft und Gegenwart im Verguss elektrotechnischer Systeme treffen, hängt die Realisierbarkeit der digitalen Industrierevolution nicht zuletzt von Systemen wie den Dosiermaschinen von bdtronic ab.

Bildquelle: webandi (pixabay.com)

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