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“Wirtschaftswunder 3.0″ – wie kann es aussehen und worauf kommt es aus Ihrer Sicht besonders an? – 3 Fragen an: Dr. Ing. Klaus Probst

 In Deutschland, Europa, Industrie & Produktion, Ludwig Erhard Symposium, Nürnberg

Beitrag von: Dr. Klaus Probst

Unternehmen: LEONI AG

CM: Dr. Probst, ein “Wirtschaftswunder 3.0″ –

wie kann es aussehen und worauf kommt es aus Ihrer Sicht besonders an?

Dr. Ing. Klaus Probst:
Was wir brauchen ist ein effizientes und nachhaltiges Zusammenwirken der Institutionen für Ausbildung, Wissenschaft und Forschung einerseits und der Industrie – und zwar der Großindustrie und des Mittelstandes – andererseits. Zielsetzung dabei muss eine konsequente Erarbeitung von Wettbewerbsvorteilen in der internationalen Wertschöpfungskette gegenüber den anderen Industrieregionen sein – sowohl den etablierten Industriestaaten als auch den “Schwellenländern”.

CM: Wie wird das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem Markt behandelt?

Dr. Ing. Klaus Probst:
Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Treiber für Innovation und technischen Fortschritt in unserer Branche. Ganz besonders unsere Kunden in der Automobilindustrie erwarten kontinuierliche Beiträge zu umweltfreundlichen Lösungen und Technologien. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist der Trend zur Elektromobilität, der von uns als Bordnetzhersteller komplett neue Leitungsdesigns und Architekturen erfordert.

CM: Wohin geht die Reise in Ihrem Unternehmen?

Dr. Ing. Klaus Probst:
Die LEONI AG ist ein führender Hersteller von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilindustrie und andere Industrien. Die Herausforderung für die nächste Dekade besteht darin, ein starkes Wachstum insbesondere in Asien und Amerika zu realisieren und gleichzeitig durch Innovation und logistische Performance die eigene Marktposition weiter auszubauen.

CM: Dr. Probst, vielen Dank für Ihre Zeit und die gewonnenen Einsichten.

Wir wünschen Ihren Kunden und Ihnen alles Gute und nachhaltigen Erfolg!

 


 

Zur Person
Nach seinem Studium im Fach Chemie-Ingenieurwesen und Promotion in Erlangen begann Dr. Probst, Jahrgang 53, seine Karriere zunächst als Planungsingenieur in der Kraftwerks-Industrie. Bei der LEONI AG startete Dr. Probst als Leiter des Produktionswerkes in Roth. Seit 1997 ist er Mitglied des Vorstandes, seit 2002 Vorstandsvorsitzender des mit rund 66.000 Mitarbeitern und 80 Produktionsstandorten weltweit tätigen Automobilzulieferers.

Zum Unternehmen:
LEONI ist ein weltweit tätiger Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen für den Automobilbereich und weitere Industrien. LEONI entwickelt und produziert technisch anspruchsvolle Produkte von der einadrigen Fahrzeugleitung bis zum kompletten Bordnetz-System. Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum Drahtprodukte, standardisierte Leitungen, Spezialkabel und konfektionierte Systeme für unterschiedliche industrielle Märkte. Die im deutschen MDAX börsennotierte Unternehmensgruppe beschäftigt rund 66.000 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte 2013 einen Konzernumsatz von 3,92 Mrd. Euro.

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