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Welche Analogien gibt es zwischen „Berg und Beruf“? – Im Dialog mit Profi-Bergsteiger Alexander Huber

 In Bayreuther Ökonomiekongress, Deutschland, Europa

Beitrag von: Alexander Huber

CM: Welche Analogien gibt es zwischen „Berg und Beruf“?

Alexander Huber:
Um erfolgreich am Berg zu sein, braucht es ebendie Eigenschaften, die man auch sonst im Leben braucht, um Projekte zu realisieren.

CM: Welche Eigenschaften sind sowohl im Bergsteigen als auch im Beruf erfolgsentscheidend? Warum ist es wichtig, seiner Passion zu folgen?

Alexander Huber:
Ohne Kreativität findet man nicht die Ziele, die einen vorwärtsbringen. Und um die daraus entstehenden Ideen und Visionen erfolgreich umzusetzen, braucht es geschickte Strategie und Planung – nur so lässt sich das vorhandene Potential voll ausschöpfen. Die Motivation wird dabei immer nur von der grundsätzlichen Freude und Leidenschaft am Schaffen generiert… die Passion als Quelle der Kraft! Auch dann, wenn es mal nicht so läuft. Dass es dazu Selbstvertrauen wie auch eine entsprechende Ausdauer braucht, liegt beim Bergsteigen auf der Hand: nur wer daran glaubt, wird den Weg zum Gipfel fortsetzen, selbst dann, wenn der Gipfel noch so unendlich weit entfernt scheint!

Werte und Ziele unterstützen den Weg vom kleinen Detail zum komplexen Ganzen und ja, so einfach und übersichtlich der Berg aus der Entfernung betrachtet oft wirkt, so unübersichtlich wird es, wenn man sich als kleiner Mensch in seinen riesigen Flanken verliert. Das eingespielte Team beginnen ich und Thomas bereits in unserer Kindheit zu bilden. Immer wieder wird gemeinsam in der Seilschaft nach Herausforderungen gesucht, während man als Seilpartner aber dennoch stets die Eigenverantwortung für sein Handeln am Berg trägt.

Das Bergsteigen steht hier als Metapher für das Leben und lässt Raum für Betrachtungen von beeindruckend bildgewaltigen Standpunkten…

Denn es ist nicht der Berg, den man bezwingt, sondern immer nur das eigene Ich!

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