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Consulting 4.0 – Wie sich Berater, Anwälte und Coaches erfolgreich digitalisieren können

 Themen: Consulting & Coaching, Deutschland, Europa, Handel & E-Commerce, Technologie & Digitalwirtschaft

Beitrag von: Matthias Buchholz

Unternehmen: Conplore

“Berater predigen Digitalisierung, leben sie aber nicht!”, heißt es im neuen Buch “Der Weg ins Consulting Valley – Vom Berater zum IT-Entrepreneur”, welches Conplore Magazin-Gründer und Herausgeber Matthias Buchholz vor kurzem in Berlin vorgestellt hat. Aktuelle Studien des Beraterverbands BDU e.V. und der TU Ilmenau bestätigten dies.

Gefangen im eigenen Hamsterrad – so Buchholz – würden viele Berater den Blick für das Wesentliche verlieren und verkennen, wer die wahren Gewinner und Konkurrenten im digitalen Zeitalter wären – IT-Champions und nicht Berater. Die Herausforderer des traditionellen Beratungsmodells stammten viel mehr aus dem IT-Bereich und hier ginge es um Wissensmanagement und Wissensverkauf in Form von Software und Apps – also digitalen Problemlösungen.

Viele Consulting 4.0 – Startups digitalisieren noch nicht den Kern des traditionellen Beratungsmodells

Ein Großteil der noch vergleichsweise jungen Consulting 4.0 – Startups fokussiere sich auf den Plattformaufbau z.B. für die Vermittlung von Beratungsprojekten an Berater, Freiberufler etc.

Aus Sicht von Buchholz reicht diese Beschränkung auf den “Beratungseinkauf” bzw. die “Personalvermittlung” (das provisionierte Makeln) nicht aus. Den Kern des Beratungsgeschäfts – den “Wissensverkauf” – würden bis dato nur wenige Berater zum Gegenstand der Digitalisierung machen.

“Ratsuchende suchen häufig gar keinen Berater – sondern nur eine gute Information oder Problemlösung; unabhängig ob diese von einem Berater, in Form einer Software, eines Infoportals, eines Webinars, eines E-Books oder eines Videos kommt.”

Digitalisierung – erhebliche Chance für Berater, Anwälte, Experten und Coaches

Daher seien die Chancen, die eine umfassendere Digitalisierung des in Beratungshäusern und Kanzleien vorhandenen Wissens und ein Onlineverkauf mit sich bringen würden, erheblich. Wäre diese Virtualisierung doch auch eine gute Antwort auf Themen wie hohe Fluktuation, demografisch bedingte Ausdünnung des Personals, internationalen Wettbewerb, neue Möglichkeiten zum Netzwerkmarketing über Affiliateprogramme, Wissensmanagement, Fachkräftemangel, Burnout, Zeitdruck und Komplexität.

“Deuschland 4.0, Arbeitswelt 4.0, Industrie 4.0 … Consulting 4.0?!”

Ein virtuelles Consulting 4.0 sei zwar kein Allheilmittel, so Buchholz, dennoch gäbe es viele Argumente für den Wissensverkauf im Digitalformat. Tools und Methoden seien ausgereift. Für quasi jedes Businessmodell – ginge es mehr in Richtung Onlinecoaching, Software-Verkauf (z.B. ein Analysetool zur Immobilienbewertung), E-Learning oder Pulishing, gäbe es heute bereits gute bis exzellente Lösungen.

Man müsse das Rad gar nicht neu erfinden. Die IT-Branche sei fleißig gewesen…
Das Buch beinhalte über 500 systematisch erfasste Tools und Instrumente für diverse Anwendungen und Ansätze – von Webinarlösungen, Sofort-Produkt-Systemen und vollautomatisiertem CRM-Plattformen bis hin zur digitalen Zahlung und Abrechnung. Das Ziel: Beratern den Entwicklungs-, Zeit- und Rechercheaufwand sowie unnötige Investitionen ersparen.

Erfolgsfaktoren im Rahmen der Digitalisierung im Beratungsmarkt

Um als Experte im Internet erfolgreich und glaubwürdig zu sein und um online Geld zu verdienen, seien v.a. eine strategische, stark nachfrageorientierte Positionierung und klare Fokussierung über echte Kernkompetenzen, eine aufgeklärte Web-Projektentwicklung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, ein gutes Marketingkonzept und ein offenes, digitales Mindset erforderlich. Hier könne man einiges von Google und Co. lernen.

Am Anfang des Buchs fände man daher eine Übersicht und Analyse hochgradig profitabler E-Commerce-Modelle und Beispiele für Consulting 4.0-Startups.

Radikale Transformationen nicht erforderlich – digitale Consulting Start-ups fördern

Radikale Transformationen (bzw. Komplett-) eines bestehenden Beratungsbetriebs wären hingegen nicht zwingend erforderlich – in vielen Fällen mache es mehr Sinn, eine digitale Einheit zu etablieren oder eigene digitale Startups und Marken aufzubauen oder zu akquirieren und den existierenden “Traditionsbetrieb” langfristig Richtung digital weiterzuentwickeln. Die frisch installierten “Digital Units” sollten den Freiraum eines Start-ups genießen und deren Arbeitsweisen durch Modelle wie Design Thinking, Prototyping etc. und eine offene Innovations- und Fehlerkultur geprägt sein.

“Es ist schon erstaunlich, dass heutzutage einige Berater und kleinere Digitalunternehmer ein Millionenpublikum erreichen können.”

Für selbstständige Experten, freiberufliche Berater, Anwälte und Coaches und KMU ergäben sich sehr gute Möglichkeiten zu Reichweitenerhöhung, Internetmarketing, Netzwerkbildung und Kooperation – auch ohne tiefgründige IT-Kenntnisse.

Die Karten würden neu gemischt auf dem Beratungsmarkt …
“Berater werden zu IT-Unternehmern”
, so Buchholz.

 


 

Praxisbuch: Der Weg ins Consulting Valley

Das neue Praxisbuch ist auf die speziellen Anforderungen des Consulting- und Coachingmarktes zugeschnitten, aber unabhängig von der Größenordnung des Consultingbetriebs (Freiberufler-KMU-Großkonzern) wertvoll.
Es untergliedert sich in drei Teile: den strategischen Digitalisierungsmasterplan, einen umsetzungsbezogenen Webprojektmanagementleitfaden mit IT- und Recht-Basics und ein umfassendes Tool- und Lösungsverzeichnis.

Titel: Der Weg ins Consulting Valley – Vom Berater zum IT-Entrepreneur
Erscheinungsjahr: 2017
Autor: Matthias Buchholz
Herausgeber: Conplore.com
Verlag: BOD.DE
ISBN: 9783744874458
Format: Taschenbuch / E-Book
Preis: 29,99 € inkl. dt. USt
-auch erhältlich als E-Book für 19,99 €-

Mehr Infos unter: Link

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