A n z e i g e n

Deutsche Wirtschaftsminister – von 1919 bis heute

Artikel über Deutsche Wirtschaftsminister senden!

Deutsche Wirtschaftsminister – von 1919 bis heute

Von der Weimarer Republik über das Dritte Reich und die Bundesrepublik bis zur Gegenwart – alle Amtsträger im Überblick

Das Amt des deutschen Wirtschaftsministers entstand 1919 mit Gründung des Reichswirtschaftsministeriums. Seither haben Männer und Frauen sehr unterschiedlicher politischer Überzeugungen die Wirtschaftspolitik des Landes geprägt – von der Bekämpfung der Hyperinflation in der Weimarer Republik über den Aufbau der Sozialen Marktwirtschaft unter Ludwig Erhard bis hin zur Energiewende der Gegenwart. Die folgende Liste dokumentiert alle Amtsträger mit Amtszeit, Parteizugehörigkeit und den wichtigsten wirtschaftspolitischen Impulsen ihrer Ära.

Ein Beitrag von: Matthias Buchholz, Hrsg. Conplore Wirtschaftsmagazin

Inhalt

Weimarer Republik – Reichswirtschaftsminister 1919–1933

 

Rudolf Wissell, Feb. – Jul. 1919, SPD

Gelernter Maschinenbauer und Autodidakt der Volkswirtschaft. Als erster Reichswirtschaftsminister trat er für eine gesellschaftlich kontrollierte Planwirtschaft ein – ein Konzept, das im Kabinett auf Ablehnung stieß. Zurückgetreten infolge des Scheiterns seiner wirtschaftspolitischen Pläne.

Robert Schmidt, 1919–1921, 1923, 1929–1930, SPD

Gelernter Klaviermacher und langjähriger Reichstagsabgeordneter. Sachlicher Reformsozialist, der das Ministerium mehrfach und unter verschiedenen Regierungen leitete. Stellte wirtschaftlichen Pragmatismus über ideologische Programme.

Ernst Scholz, 1921, DVP

Jurist und Mitglied der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei. Kurze Amtszeit im Kabinett Wirth; setzte auf marktwirtschaftliche Prinzipien und Exportförderung in der wirtschaftlich labilen Nachkriegsphase.

Johann Becker, 1921–1922, DVP

Jurist und DVP-Politiker. Amtierte im zweiten Kabinett Wirth während der sich zuspitzenden Inflationskrise. Konzentrierte sich auf die Stabilisierung des Außenhandels und die Verhandlungen zu den alliierten Reparationsforderungen.

Hans von Raumer, 1923, DVP

Industriemanager und DVP-Reichstagsabgeordneter. Übernahm das Ministerium in der Hochphase der Hyperinflation unter Kanzler Stresemann. Trat für wirtschaftliche Kooperation mit Frankreich und der Sowjetunion ein.

Joseph Koeth, 1923, parteilos

General und Verwaltungsfachmann. Übernahm das Ressort im zweiten Kabinett Stresemann während der Stabilisierungsphase der Hyperinflation – ein Übergangsamtsträger in wirtschaftlicher Notlage.

Eduard Hamm, 1923–1925, DDP

Jurist und linksliberaler Politiker. Amtierte über mehrere Kabinette und begleitete die Währungsstabilisierung nach der Hyperinflation sowie die mühsame Konsolidierung der Wirtschaft in der relativen Stabilisierungsphase.

Albert Neuhaus, 1925, DNVP

Wirtschaftspolitiker der rechtsnationalen Deutschnationalen Volkspartei. Kurze Amtszeit im ersten Kabinett Luther; vertrat protektionistische Wirtschaftspositionen und agrarische Interessen.

Rudolf Krohne, Okt. – Dez. 1925, DVP

Promovierter Jurist der DVP. Kurzfristig im ersten Kabinett Luther tätig, nach dem Koalitionswechsel abgelöst. Symptomatisch für die politische Instabilität der Weimarer Regierungswechsel.

Julius Curtius, 1926–1929, DVP

Einer der bedeutenderen Weimarer Wirtschaftsminister. Stärkte gezielt den Export, intensivierte Handelsbeziehungen mit der Sowjetunion und setzte den Young-Plan durch. Übernahm anschließend das Außenministerium.

Paul Moldenhauer, Nov. – Dez. 1929, DVP

Ökonom und DVP-Politiker, der kurz nach dem Börsencrash 1929 das Wirtschaftsressort übernahm. Wechselte kurz darauf ins Finanzministerium; das Scheitern der Großen Koalition beendete auch seine Amtszeit.

Hermann Dietrich, Mrz. – Jun. 1930, DDP

Linksliberaler Staatsmann und Vizekanzler. Kurze Amtszeit zu Beginn des ersten Brüning-Kabinetts, in einer Phase, in der die Weltwirtschaftskrise Deutschland vollständig erfasste. Übernahm danach das Finanzressort.

Ernst Trendelenburg, 1930–1932 (unterbrochen), parteilos

Hochrangiger Beamter ohne Parteibindung. Leitete das Wirtschaftsministerium in der Krisenhochphase der Weltwirtschaftskrise; agierte als technokratischer Krisenmanager unter Reichskanzler Brüning.

Hermann Warmbold, 1931–1933 (unterbrochen), parteilos

Industriemanager ohne Parteizugehörigkeit. Amtierte in den Kabinetten Brüning II, Papen und Schleicher. Versuchte in aussichtsloser Lage, einen wirtschaftlichen Kollaps zu bremsen, bevor Hitler die Macht übernahm.

Deutsche Wirtschaftsminister im Überblick - Foto Bundestag - Felix Mittermeier - Pexels
Deutsche Wirtschaftsminister im Überblick - Foto Bundestag - Felix Mittermeier - Pexels

NS-Zeit – Reichswirtschaftsminister 1933–1945

Historischer Hinweis: Das nationalsozialistische Regime missbrauchte das Wirtschaftsministerium zur Aufrüstung, Kriegswirtschaft und Verfolgung jüdischer Unternehmer. Die nachfolgenden Personen trugen Mitverantwortung für Verbrechen des NS-Regimes.

 

Alfred Hugenberg, Jan. – Jun. 1933, DNVP

Medienmogul und Parteiführer der DNVP. Unterstützte Hitlers Machtergreifung, wurde aber rasch durch die NSDAP-eigene Machtkonzentration verdrängt und trat zurück. Sein kurzes Amt markiert den Übergang zur NS-Wirtschaftspolitik.

Kurt Schmitt, Jun. 1933 – Aug. 1934, NSDAP

Vorstandsvorsitzender der Allianz AG; trat trotz antisemitischer Haltung für einen Platz jüdischer Unternehmer in der Wirtschaft ein. Geriet in Konflikt mit Hjalmar Schacht und schied aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt.

Hjalmar Schacht, 1934–1937, Parteilos / NSDAP-nah

Finanzexperte und Reichsbankpräsident. Organisierte mit dem „Neuen Plan“ die Devisenbewirtschaftung und finanzierte die Aufrüstung durch Mefo-Wechsel. Trat zurück, als Göring die „Vierjahresplanwirtschaft“ übernahm.

Hermann Göring, 1937–1943 (kommissarisch), NSDAP

Als Beauftragter für den Vierjahresplan übernahm Göring de facto die Kontrolle über die Kriegswirtschaft. Sein Ministerium trieb Rüstung, Rohstoffausbeutung und die „Arisierung“ jüdischen Eigentums voran.

Walther Funk, 1938–1945, NSDAP

Journalist und NS-Propagandist. Verantwortete als Wirtschaftsminister und Reichsbankpräsident die Ausbeutung besetzter Gebiete. Im Nürnberger Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt (1957 begnadigt).

Albert Speer, 1943–1945, NSDAP

Als Rüstungsminister steigerte Speer die Kriegsproduktion trotz alliierter Bombenangriffe massiv. Im Nürnberger Prozess wegen Einsatzes von Zwangsarbeit zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Bundesrepublik – Bundeswirtschaftsminister seit 1949

 

Ludwig Erhard, 1949–1963, CDU

Der Vater der Sozialen Marktwirtschaft – mit 5.139 Amtstagen der dienstälteste Bundeswirtschaftsminister aller Zeiten. Erhard führte 1948 die Währungsreform durch und schuf das Fundament des deutschen Wirtschaftswunders. Späterer Bundeskanzler (1963–1966).

Kurt Schmücker, 1963–1966, CDU

Nachfolger Erhards und CDU-Wirtschaftspolitiker. Amtierte während der ersten Rezession der Bundesrepublik (1966), die zum Sturz der Regierung Erhard und zur Großen Koalition führte.

Karl Schiller, 1966–1972, SPD

Ökonom und „Superminister“ unter Brandt. Prägte mit seiner keynesianischen Globalsteuerung eine neue Wirtschaftspolitik. Führte das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz ein und übernahm 1971 zusätzlich das Finanzministerium.

Helmut Schmidt, Jul. – Dez. 1972, SPD

Übernahm kurzfristig nach Schillers Rücktritt das Wirtschaftsressort. Der spätere Bundeskanzler (1974–1982) war da bereits als Finanz- und Verteidigungsminister profiliert. Routinierter Krisenmanager.

Hans Friderichs, 1972–1977, FDP

FDP-Wirtschaftsminister in der sozialliberalen Koalition. Steuerte die Wirtschaft durch die erste Ölkrise (1973/74) und die Stagflation; bekannt für pragmatischen Marktkurs und späteren Wechsel in die Privatwirtschaft.

Otto Graf Lambsdorff, 1977–1984, FDP

Bekennender Anhänger der freien Marktwirtschaft. Sein 1982 veröffentlichtes „Lambsdorff-Papier“ mit Forderungen nach weniger Staatsausgaben und Sozialleistungen gilt als Auslöser des Koalitionsbruchs zwischen FDP und SPD. Trat 1984 wegen Flick-Spendenaffäre zurück.

Martin Bangemann, 1984–1988, FDP

FDP-Vorsitzender und europäisch orientierter Wirtschaftsminister. Trat anschließend als EU-Kommissar für Binnenmarkt und Industriepolitik hervor. Setzte auf Deregulierung und europäische Marktintegration.

Helmut Haussmann, 1988–1991, FDP

Amtierte in der historischen Phase der Deutschen Wiedervereinigung. Der Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion (1990) fiel in seine Amtszeit; er koordinierte die wirtschaftliche Eingliederung der neuen Länder.

Jürgen Möllemann, 1991–1993, FDP

Populärer FDP-Politiker und Fallschirmspringer. Leitete das Wirtschaftsministerium in der schwierigen Phase des wirtschaftlichen Aufbaus Ost. Trat 1993 nach einem Lobbyismus-Skandal zurück.

Günter Rexrodt, 1993–1998, FDP

Ehemaliger Westberliner Finanzsenator und Treuhand-Vorstand. Als Wirtschaftsminister trieb er Privatisierungen voran, warb international für den Standort Deutschland und leitete die Vorbereitung auf den Euro mit.

Werner Müller, 1998–2002, parteilos (SPD-nah)

Manager ohne Parteibuch, von Schröder als Fachminister berufen. Verhandelte den Kernenergieausstieg mit der Industrie und trieb die Liberalisierung der Energiemärkte voran. Späterer RAG-Chef.

Wolfgang Clement, 2002–2005, SPD

„Superminister“ mit Zuständigkeit für Wirtschaft und Arbeit – das größte Ministerium der Bundesrepublik. Verantwortete die umstrittenen Hartz-Reformen und kämpfte gegen Massenarbeitslosigkeit. Trat später aus der SPD aus.

Michael Glos, 2005–2009, CSU

CSU-Politiker und bekennender Ordnungsliberaler. Amtierte in der Großen Koalition Merkel I und während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09. Trat vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Karl-Theodor zu Guttenberg, Feb. – Okt. 2009, CSU

Mit 37 Jahren jüngster Bundeswirtschaftsminister der Geschichte. Amtierte nur wenige Monate während der Finanzkrise; bekannte sich klar zur Sozialen Marktwirtschaft und widersetzte sich zunächst Staatshilfen für Opel.

Rainer Brüderle, 2009–2011, FDP

FDP-Wirtschaftsminister in der schwarz-gelben Koalition. Setzte auf Steuersenkungen und Bürokratieabbau, konnte wirtschaftspolitisch aber gegen die dominierende CDU wenig durchsetzen. Späterer FDP-Fraktionsvorsitzender.

Philipp Rösler, 2011–2013, FDP

Adoptiert aus Vietnam und erster Bundesminister asiatischer Herkunft. Als FDP-Parteivorsitzender und Wirtschaftsminister setzte er auf marktwirtschaftliche Gesundheitsreformen und Liberalisierung. Nach dem FDP-Scheitern 2013 Rücktritt.

Sigmar Gabriel, 2013–2017, SPD

Zugleich SPD-Parteivorsitzender und Vizekanzler. Das Ministerium führte er unter dem Namen „Wirtschaft und Energie“. Prägte die Energiewende entscheidend und handelte das EEG 2014 mit der EU aus. Gilt als einer der einflussreichsten Vizekanzler der Nachkriegszeit.

Brigitte Zypries, Jan. – Mrz. 2017, SPD

Erste Frau im Amt der Bundeswirtschaftsministerin. Übergangsministerin nach Gabriels Wechsel ins Außenministerium. Erfahrene Rechtspolitikerin mit Fokus auf Digitalisierung und Technologieförderung.

Peter Altmaier, 2018–2021, CDU

Langjähriger Merkel-Vertrauter und Generalist. Steuerte die Wirtschaft durch die Corona-Krise und initiierte umfangreiche Staatshilfen. Arbeitete an der Nationalen Industriestrategie 2030, die als erste große Industriepolitik der Nachkriegszeit gilt.

Robert Habeck, 2021–2025, Grüne

Philosoph und Schriftsteller, Vizekanzler. Führte das erweiterte Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Bewältigte die Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine durch LNG-Infrastruktur und beschleunigte Erneuerbare. Sein Amtsende war durch den Ampel-Bruch im November 2024 geprägt.

Katherina Reiche, seit Mai 2025, CDU

Zweite Frau im Amt; frühere parlamentarische Staatssekretärin und langjährige Managerin (VKU, Nationaler Wasserstoffrat). Amtiert im Kabinett Merz als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und setzt auf Bürokratieabbau und Standortpolitik.

Deutsche Wirtschaftsminister der Bundesländer – Aktuelle Amtsinhaber aller 16 Bundesländer A-Z

(Stand: April 2026)

  • Baden-Württemberg: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, CDU
    Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus – seit Mai 2016 – Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz 2025/26
  • Bayern: Hubert Aiwanger, Freie Wähler
    Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie – seit 2018 – stellv. Ministerpräsident
  • Berlin: Franziska Giffey, SPD
    Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
  • Brandenburg: Daniel Keller, SPD
    Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie
  • Bremen: Kristina Vogt, Die Linke
    Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation
  • Hamburg: Dr. Melanie Leonhard, SPD
    Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation – seit 2022/2025
  • Hessen: Kaweh Mansoori, SPD
    Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
  • Mecklenburg-Vorpommern: Wolfgang Blank, parteilos
    Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit – seit Dez. 2024
  • Niedersachsen: Olaf Lies, SPD
    Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Nordrhein-Westfalen: Mona Neubaur, Grüne
    Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie – seit Jun. 2022 · stellv. Ministerpräsidentin
  • Rheinland-Pfalz: Daniela Schmitt, FDP
    Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
  • Saarland: Jürgen Barke, SPD
    Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
  • Sachsen: Martin Dulig, SPD
    Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
  • Sachsen-Anhalt: Michael Richter, CDU
    Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten – seit Jan. 2026 · Nachfolger von Sven Schulze (zum MP gewählt)
  • Schleswig-Holstein: Claus Ruhe Madsen, CDU
    Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
  • Thüringen: Uwe Höhn, SPD
    Minister für Wirtschaft, Infrastruktur und Technologie

FAQs zum deutschen Wirtschaftsminister 2026

Wer ist aktuell Wirtschaftsminister in Deutschland?

Die aktuelle Bundesministerin für Wirtschaft und Energie ist Katherina Reiche. Sie ist seit Mai 2025 im Amt und Mitglied der Bundesregierung.

Wie heißt das Wirtschaftsministerium in Deutschland?

Das zuständige Ressort heißt Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Es ist für zentrale wirtschafts- und energiepolitische Themen verantwortlich.

Welche Aufgaben hat der Wirtschaftsminister?

Die Bundeswirtschaftsministerin gestaltet die Wirtschafts- und Energiepolitik Deutschlands. Dazu gehören Industriepolitik, Mittelstandsförderung, Außenhandel sowie Maßnahmen zur Sicherung von Wachstum, Innovation und Arbeitsplätzen.

Welche Rolle spielt der Wirtschaftsminister bei der Energiewende?

Das Ministerium steuert zentrale Maßnahmen zur Energieversorgung, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Sicherung der Versorgungssicherheit in Deutschland.

Wer war vor Katherina Reiche Wirtschaftsminister?

Vor Katherina Reiche war Robert Habeck Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Er übte das Amt von 2021 bis 2025 aus.

Wer war der erste Wirtschaftsminister Deutschlands?

Der erste Bundeswirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland war Ludwig Erhard. Er gilt als prägende Figur der Sozialen Marktwirtschaft.

Seit wann gibt es das Amt des Wirtschaftsministers in Deutschland?

Das Amt des Bundeswirtschaftsministers besteht seit 1949, also seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

Was ist der Unterschied zwischen Wirtschaftsminister und Finanzminister?

Der Wirtschaftsminister verantwortet Wirtschaftspolitik, Industrie und Energie. Der Finanzminister ist hingegen für den Staatshaushalt, Steuern und die Finanzpolitik zuständig.

Welche aktuellen Themen bearbeitet das Wirtschaftsministerium (2026)?

Zu den wichtigsten Themen gehören Energieversorgung, industrielle Transformation, Bürokratieabbau, Förderung von Innovationen sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Warum ist der Wirtschaftsminister wichtig für Deutschland?

Die Wirtschaftspolitik beeinflusst Wachstum, Beschäftigung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums haben direkte Auswirkungen auf Unternehmen und Verbraucher.

Titelbild: Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
© Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK), Ministergalerie; Offizielle Ministeriumswebsites der Bundesländer; Kabinett Merz (Bundestag, Mai 2025); Bayerisches Staatsministerium u. a. — Stand: April 2026.

Hinweis: Angaben zu den Landesministern können sich durch Regierungsumbildungen oder Wahlen ändern. Ministeriumsbezeichnungen variieren je nach Legislaturperiode und Koalitionsvereinbarung.

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

Wie KI die Content-Produktion in Social Media verändert - Bild von Nahrizul Kadri - unsplash