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Okitonga Memba von Memba Real Estate im Interview – Erfolg und soziale Verantwortung im Immobilieninvestment

Interview über Erfolg und soziale Verantwortung im Immobilieninvestment teilen!

Beitrag von:

Okitonga Memba

Unternehmen:

Memba Real Estate

Okitonga Memba von Memba Real Estate im Interview – Erfolg und soziale Verantwortung im Immobilieninvestment

In unserem heutigen Interview unterhalten wir uns mit Herrn Okitonga Memba.

Mit Memba Real Estate hat er ein erfolgreiches Immobilienunternehmen in den Bereichen Portfolio- und Asset Management aufgebaut, das für Investoren seit Jahren erfolgreich Objekte akquiriert und entwickelt. Daneben vermittelt er mit seiner Stiftung Memba X You in Schulen Immobilienwissen und eröffnet Kindern aus sozialen Brennpunkten Zukunftsperspektiven.

 

Conplore: Guten Tag, Herr Memba! Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Können Sie unseren Lesern die wichtigsten Stationen Ihres Lebens zum Einstieg kurz skizzieren?

 

Okitonga Memba:

Gern! Ich kam vergleichsweise spät mit dem Thema Immobilien in Berührung. Ich und mein ganzes Umfeld lebten immer in Mietwohnungen in sozialen Brennpunkten und auch in meiner Schulzeit gab es eher mehr Tiefen als Höhen. Dennoch schaffte ich über einige Umwege mein Abitur und letztlich auch mein Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Beuth Hochschule in Berlin.

Als Werkstudent war ich (trotz zweier linker Hände) zunächst bei Hornbach in der Schweiz tätig (lacht). Später kam ich durch gute Kontakte meiner Mutter im Rahmen eines Praktikums zur Konrad-Adenauer-Stiftung, wo ich im Bereich Projektfinanzierung arbeitete. Schnell merkte ich aber, dass der öffentliche Dienst nichts für mich ist.

Zum ersten Mal kam ich im Rahmen einer weiteren Werkstudententätigkeit bei der ADO Immobilien GmbH (seit 2015 ADO Immobilien AG) mit dem Immobilienthema in Berührung – einem Unternehmen, das damals einen Bestand von 9.000 Wohneinheiten unterhielt. Hier arbeitete ich als Projektmanager und analysierte im Auftrag des CEO Investitionsmöglichkeiten. Diese Aufgabe umfasste zum Beispiel das Finden von Baulücken im Berliner Bestand der ADO für die Integration von Wohncontainern aus Holland.

 

Conplore: Und da wurde Ihre Leidenschaft geweckt?

 

Okitonga Memba:

Meine Tätigkeit bei ADO Immobilien eröffnete mir eine völlig neue Welt. Schließlich hatten ich, meine Familie, meine Freunde und Bekannten immer zur Miete gelebt und nie mit Immobilien als Handels- und Wertschöpfungsgütern zu tun gehabt.

„Da ich mehr über das Thema lernen wollte, war ich in den folgenden Jahren bei vielen Ankäufen dabei und stellte den Senior Acquisitions viele, sehr viele Fragen.“

So bildete ich mich stetig weiter und kaufte in den nächsten 7 Jahren 17.000 Wohnungen in Berlin mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Das war mein Start in die Immobilienbranche.

 

Conplore: Wie ging es dann weiter?

 

Okitonga Memba:

Im Jahr 2018 vollzog ein neuer Eigentümer in der Muttergesellschaft einen Strategiewechsel, wodurch sich der Fokus beim Wachstum vom Ankauf auf die Wertsteigerung verschob. In meiner gesamten Zeit bei der ADO lernte ich das Akquisitions- und Transaktionsmanagement kennen, das auch heute noch zu den Kernbereichen meines Unternehmens gehört.

Im Anschluss bin ich zur BNP Paribas gewechselt, wo ich den French Desk aufbauen sollte. Ich bemerkte aber bald, dass diese Art zu arbeiten, nichts für mich ist, und entschied mich mit der Unterstützung meiner Freundin für die Selbstständigkeit. Dass das auch unter unsicheren Umständen wie der Einführung des Mietendeckels und der Geburt unseres ersten Kindes die richtige Entscheidung war, sehen wir heute. Seit Oktober 2019 habe ich als selbstständiger Unternehmer 21 Häuser für eine Investorengruppe akquiriert.

 

Conplore: Was macht für Sie den Reiz der Immobilienbranche aus?

 

Okitonga Memba:

Ich war schon immer Händler und hatte in meiner Kindheit, meiner Jugend und während vieler Jobs mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun. Es macht mir einfach Spaß, ihre Geschichten zu hören und von ihnen zu erfahren, wie sie leben, was sie beschäftigt und welche Pläne sie haben. Deshalb war es mir immer wichtig, nicht einfach nur irgendetwas zu verkaufen, sondern Menschen auf ihrem Lebensweg voranzubringen. Und welcher Faktor spielt dabei eine größere Rolle als ein Dach über dem Kopf?

„Die von mir betreute Investorengruppe ist mir auch deshalb als Klient so wichtig, da das Unternehmen einen langfristigen Ansatz mit konservativen Anlegern verfolgt, die sich auch mit 2 – 3 Prozent Rendite zufriedengeben.“

Hier liegt der Fokus nicht auf teurem Einzelvertrieb, sondern auf einem sozial gerechten Miteinander und einem Wohnumfeld, in dem man sich als Mieter wohlfühlt.

 

Conplore: Befragt man Menschen nach ihrer Erfahrung mit Investoren und Maklern, zeichnen sie ja oft ein weniger positives Bild. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

Okitonga Memba:

Meiner Erfahrung nach basiert die verbreitete Vorstellung von Maklern und Immobilieninvestoren mit Dollarzeichen in den Augen auf Missverständnissen. Noch immer glauben viele Menschen, dass es Investoren nur darum geht, Wohnraum zu modernisieren, um Bewohner durch steigende Mieten aus den Häusern zu treiben und dann teuren Einzelvertrieb zu machen. Und das ist auch kein Wunder. Viele Investoren sind als Menschen einfach nicht greifbar für normale Mieter.

Deshalb ist mir Transparenz im Gespräch mit meinen Klienten besonders wichtig. Ich kommuniziere offen, beantworte Fragen, lasse Interessierte in meine Bücher schauen und akzeptiere ein ehrliches Nein von Eigentümern.

 

Conplore: Welche typischen Probleme gibt es noch?

 

Okitonga Memba:

Im Bereich Immobilien kursiert eine unglaubliche Menge emotional aufgeladener Fehlinformationen. Wohnen ist ein zentrales Gut, aber nur wenige Menschen beschäftigen sich wirklich eingehend damit. Da ist es naheliegend, dass unreflektierte Forderungen wie „Deutsche Wohnen enteignen“ bei vielen Menschen verfangen.

 

Conplore: Wie kann man dieser Entwicklung Ihrer Meinung nach entgegenwirken?

 

Okitonga Memba:

Wenn die breite Masse das Gesamtbild der Immobilienwirtschaft besser verstünde, wäre sie auch eher in der Lage, Lösungsvorschläge wie Enteignungen und Mietendeckel kritisch zu hinterfragen. Auf dieser Grundlage könnte ein Bewusstsein dafür entstehen, dass Lösungen nicht in Restriktionen, sondern nur in einer Steigerung der Bautätigkeit, einer Verschlankung von Genehmigungsprozessen und der Entwicklung moderner Flächennutzungskonzepte bestehen können.

„In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass Investoren am Ende des Tages auch nur ganz normale Eigentümer sind.“

So könnte man eher nachvollziehen, was sie wann warum tun. Daran denken aber die wenigsten. Alle wollen nur billig mieten. Deshalb hat ein transparenter und intensiver Austausch zwischen Eigentümern, Mietern, Käufern und Verkäufern höchste Priorität. Würden sich mehr Menschen selbstbestimmt mit dem Thema Wohneigentum auseinandersetzen, würde es für internationale Investoren überdies deutlich schwerer, auf höhere Mieten zu spekulieren.

 

Conplore: Worauf führen Sie die Berührungsängste vieler Menschen mit dem Thema Immobilien zurück?

 

Okitonga Memba:

Ein Grund ist sicherlich der, dass das ganze Thema für viele Menschen sehr abstrakt und schwer greifbar ist. In Schulen wird es praktisch nicht vermittelt und wenn man in Kursen etwas dazu hört, sind diese meist sehr theoretisch und trocken. Hinzu kommt, dass Kurse und Tipps von vermeintlichen Experten oft sehr teuer sind und am Ende des Tages nicht halten, was sie versprechen.

„Deshalb ist es mir wichtig, Immobilienwissen bereits in jungen Jahren, kostenlos, anschaulich und mit konkretem Bezug zur Lebenswelt der Zuhörer zu vermitteln.“

Ich stamme selbst aus schwierigen sozialen Verhältnissen und weiß, wie es ist, wenn man den Monatswechsel daran erkennt, dass der Kühlschrank leer ist. Ich hätte damals sicher keinem Anzugträger zugehört, der etwas von Cashflow-Analysen und Fix-and-Flip-Strategien erzählt.

Deshalb gehe ich ab nächstem Jahr auch in zwei Schulen im Märkischen Viertel. Dort biete ich mit meiner Stiftung Memba X You einerseits anschauliche Real Estate Education an, will die Kinder aber vor allem mit meiner eigenen Lebensgeschichte motivieren und Ihnen Perspektiven vermitteln. Mir haben früher auch alle gesagt: „Du landest irgendwann im Knast.“ und tatsächlich weiß ich, wie es ist, vor einem Richter zu stehen, eine Jugendstrafe zu bekommen oder wegen seiner Herkunft und seines sozialen Umfeldes in Schwierigkeiten zu geraten. Ich habe mich aber hingesetzt, mein Potenzial genutzt und mit viel Fleiß mein eigenes erfolgreiches Unternehmen aufgebaut.

Diesen inneren Antrieb möchte ich jungen Menschen vermitteln. Ich will ihnen zeigen, dass jedem Menschen alle Möglichkeiten offenstehen, egal, woher er kommt. Sicher ist es kein leichter Weg und man wird auch oft genug hinfallen. Solange man aber immer wieder aufsteht und an sich glaubt, wird man es früher oder später schaffen.

 

Conplore: Ist das auch die Botschaft des Kurzfilms, den Sie jüngst veröffentlicht haben?

 

Okitonga Memba:

Ja. In dem Clip, der in Zusammenarbeit mit der Agentur WE SHOOT, BUT DON’T KILL! entstanden ist, sieht man, dass Memba Real Estate in vielerlei Hinsicht ein Unikum auf dem Immobilienmarkt ist. Ich habe einen ungewöhnlichen Werdegang für einen Immobilieninvestor und möchte mit dem kurzen Film den einen oder anderen Sturkopf und Delinquenten erreichen, der noch nicht genau weiß, wohin es in seinem Leben gehen soll.

 

Conplore: Dann wünschen wir Ihnen dabei ebenso wie bei Ihrer Stiftungs- und Investment-Arbeit viel Erfolg und danken Ihnen für die interessanten Einblicke.

 

Okitonga Memba:

Jederzeit gern!

Titelbild: ©Memba Real Estate

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