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Beitrag von: Grigori Kalinski

Wie kann ich als Unternehmer im Ukraine-Krieg Gutes tun?

Die allermeisten Menschen sind tief berührt vom aktuellen Geschehen in der Ukraine. Eine Welle der Hilfsbereitschaft schlägt den Menschen entgegen und dennoch kann es nie genug Hilfe geben. Du selbst bist ein erfolgreicher Unternehmer, würdest den Menschen in der Ukraine – oder auch den Flüchtlingen in Deutschland – gerne helfen und weißt aber nicht, wie du das am besten bewerkstelligen kannst? Dieser Artikel zeigt dir verschiedene Möglichkeiten auf, wie auch du einen wertvollen Beitrag zur Hilfe im Ukraine-Krieg leisten kannst.

Spende einen Teil deiner Einnahmen

Durch Geldspenden kannst du den traumatisierten Menschen natürlich nicht ihr Leid nehmen, aber du kannst diese schwere Zeit ein Stück weit erträglicher machen. Es ist dir überlassen, wie viel du von deinen Einnahmen spenden möchtest. Jeder einzelne Euro zählt! Je nachdem, was für ein Unternehmen du führst, ist es eventuell auch möglich, dass du spezielle Produkte anfertigen lässt, deren Erlös sogar zu 100% an die Kriegsopfer übergeht.

Neben Geldspenden freuen sich die Menschen auch immer über Sachspenden, denn viele von ihnen mussten fluchtartig ihre Häuser verlassen und konnten kaum etwas von ihrem Hab und Gut mitnehmen – sie stehen also vor dem Nichts und viele Menschen konnten zwar dem Krieg entfliehen, besitzen aber weder Essen, noch ein Dach über dem Kopf und manchmal noch nicht einmal warme Kleidung oder eine warme Decke. Kinder, die bisher zur Schule gegangen sind, können diese nun nicht mehr besuchen, weil ihnen die Schulmaterialien fehlen. Du siehst also, dass auch Sachspenden gerne angenommen werden.

„Entscheide für dich, welche Spendenform dir mehr zusagt, beide Formen sind ein wichtiger Teil, um betroffene Familien zu entlasten.“

Stelle Unterkünfte für geflüchtete Menschen bereit

Viele Menschen sind in ihrer Angst nach Deutschland geflohen, ohne, dass sie jemanden hatten, der sie hätte aufnehmen können. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Flüchtlinge zwar froh sind, aus dem Kriegsgebiet entkommen zu sein, sie aber dennoch tagtäglich um ihre Existenz bangen müssen.

„Flüchtlingsunterkünfte sind als Notschlafplatz zwar besser als nichts, doch auch diese sind inzwischen vollkommen überlaufen, weshalb es gern gesehen wird, wenn die Bürger den Flüchtlingen einen Zufluchtsort bieten möchten.“

Vielleicht ist genau diese Art der Hilfestellung auch voll dein Ding: Möchtest auch du einer Flüchtlingsfamilie eine Unterkunft für einen bestimmten oder auch unbestimmten Zeitraum bieten, so kannst du dich bspw. bei Airbnb registrieren und dort deine Gastfreundschaft anbieten. Bist du selbst Wohnungs- oder Hauseigentümer und kannst sogar momentan leerstehenden Wohnraum zur Verfügung stellen, so werden sich die Geflüchteten mit großer Sicherheit sehr über die Bereitstellung der Immobilien freuen. Bedenke allerdings, dass es hier rein um die Menschlichkeit geht – Flüchtlinge haben in aller Regel kaum oder gar kein Geld bei sich, weshalb du dir bewusst machen solltest, dass du keine oder nur sehr geringe Mieteinnahmen generieren kannst während die Flüchtlinge dort wohnen. Stelle daher nur Wohnraum zur Verfügung, wenn du auf die Mieteinnahmen verzichten kannst, ohne, dass du selbst einen Schaden davonträgst.

 


KDP-Experte Grigori Kalinski – Bild G. Kalinski

 

Nutze deine Reichweite, um andere Menschen mit ins Boot zu holen

Besitzt du ein großes Unternehmen mit einem großen Kundenstamm, so ist dies eine ideale Möglichkeit, um noch mehr Menschen auf die Missstände in der Ukraine aufmerksam zu machen. So könntest du bspw. einen kleinen Teil auf deiner Website einrichten, die über die aktuelle Situation aufklärt und die wichtigsten Internetadressen sowie auch Telefonnummern aufzählen, an die sich die Menschen wenden können, die gerne ihre Unterstützung anbieten möchten. Selbstverständlich sollte dieser Part nicht Überhand nehmen und deine Website sollte in erster Linie stets dein Unternehmen repräsentieren, doch es wird sich auch sehr positiv auf deinen Ruf auswirken, wenn du hier einen kleinen Beitrag zur Hilfestellung geflüchteter Menschen leistest.

Allein die Aufklärung ist wichtig, um in Zukunft ähnliche Situationen verhindern zu können.

„Je mehr Menschen informiert werden, desto mehr Hilfe strömt den Geflüchteten entgegen und desto größer ist die Sensibilität in Bezug auf das Thema Krieg im Allgemeinen.“

Wir sollten nie vergessen, dass auch wir eines Tages Opfer eines Krieges werden könnten und wir wären mit Sicherheit froh, wenn andere Länder uns ebenso unterstützen würden!

 

Fazit

Möchtest du den Menschen in der Ukraine direkt – oder auch den Leuten, die aus der Ukraine geflüchtet sind – helfen, so stehen dir verschiedene Optionen zur Auswahl. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass du die Menschen mit Geld- oder Sachspenden unterstützt. Je nachdem, welche Produkte du in deinem Unternehmen fabrizierst, kannst du eine Art ‚Special Edition‘ auf den Markt bringen, deren Erlös zu 100 % zu den Flüchtlingen fließt. Auch kannst du die Flüchtlinge unterstützen, indem du ihnen einen Zufluchtsort bietest. Achte jedoch darauf, dass du dir damit nicht ins eigene Fleisch schneidest und bedenke, dass die Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit keine Miete bezahlen können. Hast du eine große Reichweite, so kannst du diese nutzen, um noch viel mehr Menschen auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Das ist zum einen wichtig, um den Kriegsopfern zu helfen, zum anderen aber auch, um solche Situationen in Zukunft besser vermeiden zu können.

Titelbild: Engin_Akyurt | pixabay.com