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Beitrag über Umsatzsteigerungspotentiale beim Buchverkauf teilen!

Beitrag von: Grigori Kalinski

4 Handlungsempfehlungen zur Steigerung Ihrer Buchumsätze

Die meisten Autorinnen und Autoren haben sich bestimmt schon einmal die Frage gestellt, warum sich ihr Buch nicht wie gewünscht verkauft. Der Grund ist nicht immer offensichtlich, aber es ist wichtig, das Buch auf gewisse Kriterien zu überprüfen. Am besten schaut man sich das Buch aus der Perspektive eines Nicht-Käufers an. Warum wurde das Buch zwar angeschaut aber nicht gekauft? Wer sich hier eine ehrliche Antwort gibt, der findet häufig Gründe. Das heißt nicht automatisch, dass diese auch behoben werden können. Vielleicht ist das Buch zu nischig und die Zielgruppe zu klein. Es lohnt sich nicht immer, das Buch umzuschreiben oder an anderen Faktoren zu arbeiten. Manchmal ist es besser, ein neues zu schreiben. Die folgenden Punkte sollten aber überprüft werden, da sich mit einer Überarbeitung dieser die Käufe steigern lassen.

1. Cover

Das Cover ist das erste, was der Leser sieht. Nur wenn dieses überzeugend gestaltet ist, wird das Buch angeklickt oder in die Hand genommen, um mehr darüber zu erfahren. Selbst wenn es sehr gut geschrieben und an die Zielgruppe ausgerichtet ist, wird es keine Leser finden, wenn das Cover nicht begeistert. Insbesondere im Onlineshop entscheidet der potenzielle Interessent innerhalb von Sekunden, ob das Titelbild ansprechend ist und er dadurch mehr erfahren möchte. Ein unprofessionelles oder unscharfes Bild führt dazu, dass der Leser in der Suche weiter scrollt. Auf dem Bild darf auch nichts enthalten sein, was sich nachher im Buch nicht wiederfindet.

„Beim Cover sollte man sich ehrlich hinterfragen, ob man sich dafür genügend Zeit genommen und ausreichend Arbeit hineingesteckt hat. Würde es einen selbst ansprechen, wenn man es in einem Onlineshop oder in einem Buchladen sieht?“

Für ein professionelles Cover lohnt es sich einen erfahrenen Grafiker zu beauftragen. Falls dies am Anfang noch das Budget übersteigt, gibt es dazu Hilfestellungen von Self-Publishing-Anbietern. Inspirationen findet man bei erfolgreichen Titeln und kann auf dieser Basis sein eigenes einzigartiges Cover gestalten.

 

2. Klappentext/Leseprobe

Wenn das Cover überzeugt, ist der Leser bereit, sich weiter mit dem Buch zu beschäftigen. Er liest den Klappentext oder/und die ersten Seiten. Wenn die Kurzbeschreibung nur vage ist oder die Leseprobe kaum mehr als das Inhaltsverzeichnis umfasst, kann das ein Grund dafür sein, dass der Leser das Buch im Onlineshop wegklickt. Da hilft dann auch das ansprechende Cover nicht mehr.

„Die Kurzbeschreibung und die Leseprobe sollten daher niemals unterschätzt werden. Zusammen mit der Autorenvita und dem Cover sind sie die Aushängeschilder des Buches.“

Daher sollte man sich genügend Zeit nehmen, die wichtigsten Punkte im Buch zu finden und diese leicht verständlich zu formulieren. Der Leser möchte wissen, was er von dem Buch erwarten kann und neugierig werden. Das bezieht sich nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf den zu erwartenden Schreibstil.

 


KDP-Unternehmer Grigori Kalinski – Bild G. Kalinski

 

3. Fehlende Zielgruppenanalyse

Eine fehlende oder ungenügende Zielgruppenanalyse wird in allen Bereichen des Buches sichtbar. Wenn die Zielgruppe unklar ist und das Cover nichtssagend gestaltet wurde, findet der potenzielle Leser das Buch erst gar nicht. Vielleicht wird das Cover auch dem falschen Genre zugeordnet. Es ist ein Ratgeber, der einem die eigenen Stärken bewusst machen soll, landet aber bei den Liebesromanen. Das kann an einem unpassend gestalteten Cover oder an der Buchbeschreibung liegen. Hier sollte sich an anderen Büchern aus diesem Bereich orientiert werden. Wenn der Klappentext nicht an der Zielgruppe ausgerichtet ist und sie nicht neugierig macht, landet das Buch eventuell bei der falschen Zielgruppe oder wird gar nicht verkauft.

Mit drei Fragen kann der Klappentext leicht überprüft werden:

  • Erfüllt das Buch die Erwartungen, die der Klappentext verspricht?
  • Ist klar, an wen sich das Buch richtet?
  • Bietet es der Zielgruppe Mehrwert?

Der Schreibstil ist hier auch zu nennen. Ein Ratgeber mit leichter Sprache ist eventuell nicht seriös genug geschrieben und wirkt dann wie ein Kinderbuch.

Wenn die falsche Zielgruppe angesprochen wird, ist das für den Autor und für den Leser gleichermaßen enttäuschend. Das Buch erfüllt nicht die Erwartungen, was zu negativen Rezensionen führt. Dabei können die Erwartungen gar nicht erfüllt werden, weil das Buch für andere Leser verfasst worden ist.

Das Interesse der Zielgruppe hängt vom Inhalt und der Gestaltung des Buches ab. Der Autor sollte beim Schreiben immer die Zielgruppe im Blick haben, um für diese gezielt Mehrwert zu bieten.

Das Buch wird leichter gefunden, wenn das Thema gleich beim ersten Blick klar ist. Daher sollte in allen Texten, die beim Buch zu sehen sind, deutlich werden, worum es geht: Beim Buchcover, dem Titel, dem Untertitel, dem Klappentext sowie der Buchbeschreibung. Hier ist es wichtig, nach präzisen Stichworten zu dem Buch zu suchen und es einer Kategorie zuzuordnen. Auf diese Weise können es Buchhändler und Kunden leicht finden. Am besten ist es, das Buch einer bestimmten Nische zuzuordnen, so dass es konkurrenzfähig ist.

 

4. Marketing

Mit dem Schreiben eines guten Buches und der Überprüfung der vorgenannten Punkte ist es aber noch nicht getan.

„Unabhängig davon, ob die Veröffentlichung über einen Verlag oder als Selfpublisher erfolgt, ist aktives Marketing wichtig.“

Es gibt so viele Buchtitel auf dem deutschen Markt, dass das Buch in der Masse leicht verschwindet. Ein nicht vorhandenes oder nur geringes Marketing kann einer der Gründe sein, warum niemand von dem Buch weiß und es somit auch keine Käufer gibt. Es können aber zahlreiche Marketingmaßnahmen getroffen werden, damit es nicht dazu kommt.

Für diese Maßnahmen ist es nicht erforderlich, ein Marketingprofi zu sein. Man kann Buchblogs bitten, eine Rezension zu schreiben, die lokale Presse informieren oder eine Social Media Kampagne starten. Wichtig ist, dabei einen Plan zu verfolgen und aufzuschreiben, welche Maßnahme wann ergriffen wurde. Ansonsten kann es passieren, den Newsletter für die Bucherscheinung zu vergessen oder den Lokalredakteur doppelt anzuschreiben.

Es ist zudem wichtig, die Werbemaßnahmen auf die richtigen Kanäle auszuspielen. Hierfür sollte man wissen, wo die Zielgruppe unterwegs ist und die Maßnahmen darauf anpassen.

 

Fazit

Es kann einige Gründe haben, warum sich ein Buch nicht verkauft. In allen Punkten ist es wichtig, eine Zielgruppenanalyse zu betreiben. Wenn das Cover und der Klappentext nicht auf die Zielgruppe ausgerichtet sind und nicht neugierig machen, wird das Buch keinen Käufer finden. Das Buch sollte dann aber auch den Mehrwert enthalten, den die Buchbeschreibung verspricht. Sofern diese Punkte alle stimmig sind, ist es wichtig, die richtigen Marketingmaßnahmen dort zu ergreifen, wo sich die Zielgruppe aufhält.

Titelbild: Kranich17 | pixabay.com