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Dynamic Pricing als Erfolgsfaktor im E-Commerce

Eine intelligente, dynamische Preisbildung wird zunehmend wichtiger als Erfolgsfaktor im E-Commerce. Dieser Beitrag erklärt Ihnen, worauf es beim Dynamic Pricing ankommt und wie Sie im Wettbewerb strategisch und schnell auf Preisanpassungen reagieren können.

Definition: Was ist dynamisches Preismanagement?

Begriffsdefinition: Dynamic Pricing (Surge Pricing)

Beim dynamischen Preismanagement richten Unternehmen ihre Preise für Produkte und Services mittels Algorithmen am aktuellen Marktbedarf aus.
Die (Online-)Händler passen dabei ihre Preise in Routinen über Softwarelösungen an. Die Preisanpassungen werden also automatisiert durchgeführt.
Suchalgorithmen analysieren regelmäßig die Preise der Wettbewerber. Auf Basis von Preisvergleichen werden die Preise dynamisch an die aktuelle Marktlage adaptiert.

Konkurrenzanalysen und Preisanpassungen sind zeitintensiv

In vielen Branchen schreitet die Digitalisierung und der Onlinehandel rasant voran. Die Coronapandemie hat diesen Prozess zusätzlich beschleunigt. Zahlreiche Unternehmen und Einzelhändler haben damit begonnen, in eigenen und großen Onlineshops wie Amazon oder eBay Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Der Wettbewerbsdruck ist in vielen Branchen massiv angestiegen. Der daraus resultierende Preisdruck wird insbesondere durch Preisvergleichsportale und die von Amazon und von Google generierte Preistransparenz (z.B. im Google Shopping-Bereich) zusätzlich verstärkt.

Die daraus erforderlich werdende, laufende Preisanalyse der Wettbewerbspreise und die resultierenden Preisadaptionen sind i.d.R. sehr zeitaufwendig und in persona kaum erfüllbar. Was können Händler also tun, um dem Ideal einer optimalen Preisgestaltung näher zu kommen?

„Mit automatisierten Preisrecherchen und dynamischen Preisanpassungen kann ein erheblicher Wettbewerbsvorteil erarbeitet werden. Die technologischen Lösungen sind heute ausgereift.“

Eine Lösung ist z.B. ein softwarebasiertes Tool. Ein sogenannter Repricer kann den mit der Preisanalyse und -bildung verbundenen Marktforschungs- und Zeitaufwand erheblich reduzieren und sich wiederholende Prozesse automatisieren. Dies spart Zeit und bringt Effizienz. Die Nutzung einer Software kann auch den Personalaufwand im Rahmen des Pricings minimieren. Summa summarum verfolgen die Lösungen das Ziel strategischer Preisanpassungen im dynamischen E-Commerce-Markt.

 

Vorab Preisstrategie definieren

Bevor Sie ein Produkt online in den Vertrieb geben, sind einige grundlegende Marketing-Entscheidungen zu treffen. Einen wichtigen Rahmenfaktor dabei stellen heute laufende Preisvergleiche durch Kunden und Wettbewerber dar. In Abgrenzung zur statischen Preisfestsetzung (Festpreis) werden die Preise im Rahmen des Dynamic Pricing-Ansatzes laufend aktualisiert, um bei Preisvergleichen gut zu performen.

Im Rahmen der dynamischen Preispolitik bieten sich im E-Commerce v.a. 3 Preisstrategien an:

  1. Preisführerschaft: Niedrigster Preis (IMMER günstigster Anbieter des gleichen Produkts – bei stark standardisierten, günstigen Produkten)
  2. Qualitätsführerschaft: Höchster Preis (IMMER höchster Preis als Qualitätsindikator – bei exklusiven, stark abgegrenzten, hochwertigen Produkten)
  3. Preis-Leistungsführerschaft: Durchschnittspreis (IMMER ein durchschnittlicher Preis für ein gut bewertetes Produkt)

Welche dieser Preisstrategien für Ihre Produkte am besten geeignet ist, muss individuell für jedes Produkt geprüft werden und hängt insbesondere von drei Marktfaktoren ab: 1. der Alleinstellung des Produkts (USP = Unique Selling Proposition), 2. der Höhe der Nachfrage nach dem Produkt und 3. dem Wettbewerbsdruck. Handelt es sich um ein Markenprodukt sind ggf. Imageaspekte und Preisprämien mit in die Preisentscheidung einzubeziehen.

„Um die Deckungsbeiträge und Margen einzelner Produkte im E-Commerce systematisch, aufwandsminimierend und zeitsparend zu optimieren, sind heute Softwaretools unerlässlich.“

Software-Tools für die dynamische Preisbildung bieten u.a. die Möglichkeit, eine Preisuntergrenze zu definieren, einen Maximalpreis zu definieren und einen Preisabstand zur Konkurrenz festzulegen z.B. immer 3 EURO günstiger als der niedrigste Konkurrenzpreis.

 

Einsatzbereiche von Dynamic-Pricing-Lösungen in Onlineshops

Insbesondere in den Bereichen Haus- und Garten, Technik, Sportartikel, Versicherungen, Finanzen (Kreditvergabe), Beauty, Wellness, Gesundheit, Musik, Elektronik, Haustierbedarf, Spielwaren und Lebensmittel ist die Anzahl an Onlineshops und Onlinehändlern in den letzten zehn Jahren massiv angestiegen.

„Dynamic Pricing wird im digitalen Zeitalter zum neuen Standard. Auch für Markenprodukte.“

In vielen Branchen gehören dynamisch-gebildete Preise bereits zum Tagesgeschäft. Online-Preisvergleiche haben massiv an Bedeutung gewonnen. Große Vergleichsportale und Onlineshops forcieren den Trend zu Gunsten der Klienten. Viele Händler sind jedoch noch unerfahren oder haben Professionalisierungsbedarf im Bereich automatisierter, dynamischer Preissetzung. Geeignete, softwarebasierte Pricing-Cloudlösungen werden im digitalen Zeitalter zum Wettbewerbsvorteil für Händler.

Titelbild: StockSnap | pixabay.com

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